Festival ab Freitag

Wanda, Voodoo und Ronan Keating: Das Donauinselfest startet mit alten Bekannten und neuen Gesichtern

Die Besucherzahlen halten die Organisatoren des Fests seit einiger Zeit geheim. Mindestens 110 Zelte werden aufgebaut.
© Weitblick Entertainment

Die Donauinsel wird ab Freitag wieder zum Festival-Hotspot. Beim 41. Donauinselfest gibt es auf 14 Bühnen 700 Stunden Gratisprogramm. Highlights sind Acts wie Wanda, Ronan Keating und Christina Stürmer. 17 Themeninseln bieten ein vielseitiges Programm.

Wien – Die Donauinsel ist eines der beliebtesten Naherholungsgebiete in der Bundeshauptstadt. Ab Freitag wird sie wie jedes Jahr in den Ausnahmezustand. Drei Tage lang bietet das Donauinselfest auf es 14 Bühnen insgesamt 700 Stunden Gratisprogramm. Zu den musikalischen Höhepunkten der 41. Festivalausgabe zählen Wanda, Ronan Keating, Der Nino aus Wien, Wolfgang Ambros und Christina Stürmer.

Wie gewohnt erstreckt sich das Open-Air-Event auf eine Länge von über 4,5 Kilometer. Auf insgesamt 17 Themeninseln werden nicht nur Konzerte, sondern ab ab Nachmittag ein Sport-, Tanz-, Kabarett- und Kinderprogramm geboten. Herzstück ist die Festbühne, die sich auch in diesem Jahr FM4, Radio Wien und Ö3 teilen.

Den Auftakt auf der Festbühne mach am Freitag der Radiosender FM4. Unter seinem Banner spielen unter anderem die Deutschpop-Band Provinz und die Indie-Schlagersängerin Resi Reiner. Der Nino aus Wien und Voodoo Jürgens streuen eine schmalzige Portion Austropop darüber.

Samstags stehen unter anderem Christina Stürmer und Wolfgang Ambros auf der Bühne. Star des Abends ist der ehemalige Boyzone-Kopf Ronan Keating. Am Sonntag ist auf der Festbühne Radio Ö3 am Werk. Headliner sind die Schlager-Rocker Wanda, die mit „Ende nie“ gerade ihr programmatisches sechstes Studioalbum veröffentlichten.

Durchwachsenes Wetter erwartet

Besucher können sich auf Regen einstellen. Denn auch wenn am Freitag tagsüber noch viel Sonne und hitzige Temperaturen von bis zu 34 Grad prognostiziert werden, können laut Geosphere Austria in den Abend- und Nachtstunden aus jetziger Sicht durchaus teils kräftige Gewitter niedergehen. Besucherzahlen geben die Organisatoren schon länger nicht mehr bekannt, dafür ein paar Zahlen rund um das bereits zum 41. Mal stattfindende Fest.

So werden etwa 110 Zelte errichtet, 450 Kilometer Stromkabel verlegt und zwölf Kilometer Absperrungen angebracht. Neben 1.500 Mitarbeiten plus 500 Ehrenamtlichen stehen 300 Securitykräfte und 250 Rettungs- und Notfallsanitäter bereit. Rund 300.000 Paar Würstel, 400.000 Bierkrügerl und fünf Tonnen Eiswürfel werden an den drei Festivaltagen über die Theke der zahlreichen Gastrostände gehen. (APA)

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