Einfluss sozialer Medien: Jüngere Menschen werden immer radikaler
Kompetenzzentrum Sicheres Österreich veranstaltete einen Kurzlehrgang für zur Prävention von Radikalisierung.
Innsbruck – Das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich hat zum Thema „Radikalisierungsprävention“ mit der Polizei und dem Land Tirol kürzlich einen Kurz-Lehrgang durchgeführt. Die Teilnehmer kamen aus dem Bereich der Polizei, Kinder- und Jugendhilfe, dem Land, der Bildungsdirektion, der Universität und NGOs.
Immer mehr (junge) Menschen radikalisieren sich. Das jedenfalls hätten die Staatsschutzbehörden festgestellt, teilt die Landespolizeidirektion mit. Auch wenn diese Radikalisierungsprozesse selten zur Gewaltausübung führen, seien die Entwicklungen eine Bedrohung der rechtsstaatlich verfassten Gesellschaft.
Auffallend sei der Einfluss sozialer Netzwerke bei rechtsextrem motivierten Straftaten. Zwar spielten Unbesonnenheit und Geltungsbedürfnis dabei eine Rolle. Es gebe aber immer wieder Fälle, bei denen eine tiefere ideologische Verfestigung erkennbar sei. (TT)
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