Riesen-Coup vor Olympia

Zwei Tiroler Europameister am Finaltag der Schwimm-EM

Das goldene Quartett mit Valentin Bayer, Heiko Gigler sowie den beiden Tirolern Simon Bucher und Bernhard Reitshammer (v.l.).
© GEPA pictures/ Mathias Mandl

Tirols Schwimm-Asse Bernhard Reitshammer und Simon Bucher holten sich am Sonntag mit der Staffel EM-Gold. Ebenso wie Felix Auböck.

Belgrad – Der letzte Tag der Schwimm-EM in Belgrad war ein goldener für Österreich – und das gleich mit zwei Tiroler Europameistern. In der Staffel über 4x100 Meter Lagen holten sich am Sonntag Bernhard Reitshammer und Simon Bucher mit Valentin Bayer und Heiko Gigler den Sieg.

Der Absamer Reitshammer lieferte als erster Schwimmer aus dem Quartett über die Rücken-Distanz eine starke Leistung ab. Der Innsbrucker Bucher war auf der Delfin-Strecke ebenfalls stark am Weg, für den 23-Jährigen gab es nach EM-Silber über 50 m Delfin die nächste Medaille. Dieses Mal erstmals in Gold.

Es war ein Ausrufezeichen in Richtung Olympia, wo man nachlegen will. Schon vor zwei Jahren hatte die OSV-Staffel mit Bronze in Rom aufgezeigt.

Nur wenige Minuten zuvor gewann Felix Auböck gewann die Goldmedaille über 400 Meter Kraul. Der Kurzbahn-Weltmeister von 2021 durfte sich über seine dritte Medaille bei Langbahn-Europameisterschaften und einen geglückten Olympia-Formtest auf seiner Paradedistanz freuen. Erstmals erstrahlte der EM-Erfolg für ihn in Gold. In 3:43,24 Minuten markierte der überlegene Sieger neuen österreichischen Rekord.

Schon im Vorlauf für seinen einzigen Bewerb in Serbien hatte Auböck die Konkurrenz um mehr als eine Sekunde distanziert. Im Finale waren es dann über vier Sekunden. Es ist der erste EM-Titel auf der Langbahn seit 2008 (Markus Rogan und Mirna Jukic) für Österreichs Schwimmer und die nächste Medaille bei dieser EM. (rost, APA)

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