ÖH zieht Halbzeitbilanz

Österreichische HochschülerInnenschaft kämpft weiter für ein Teilzeitstudium

Die Vertretung der Studierenden, also eine rot-grün-dunkelrote Koalition, hat mit Sarah Rossmann eine neue ÖH-Chefin. Dies ist Teil des Koalitionsvertrages.

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) will weiter für die Einführung eines Teilzeitstudiums kämpfen. Am Beginn des Wintersemesters will man ein Konzept vorstellen, das vor allem arbeitenden Studierenden etwa Erleichterungen bei Beihilfen bescheren würde. Als Erfolge der ersten Hälfte der zweijährigen Funktionsperiode nannte ÖH-Chefin Sarah Rossmann bei einer Pressekonferenz am Montag etwa die Reform der Lehramtsstudien und die Valorisierung der Zuverdienstgrenzen.

Die Zuverdienstgrenzen für die Studierenden wurde valorisiert.
© Böhm Thomas

Beide Erfolge kommen aber mit einem Aber: Bei den Lehramtsstudierenden fehle nach wie vor die angekündigte Dienstrechtsnovelle, durch die viele der angekündigten Änderungen auch tatsächlich für die Lehrkräfte wirksam werden, monierte Rossmann. Und bei der Studienbeihilfe seien zwar sowohl die Beihilfen selbst als auch die Zuverdienstgrenzen valorisiert worden, nicht aber die Einkommensgrenzen der Eltern. Damit würden jedes Jahr Studierende aus dem Bezieherkreis herausfallen.

Sarah Rossmann wurde übrigens als neue ÖH-Chefin vorgestellt. Der Wechsel zur Halbzeit der Periode war im Koalitionsvertrag zwischen Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ), Grünen und Alternativen Student_innen (GRAS) sowie Kommunistischem Student_innenverband - Linke Liste (KSV-LiLi) festgelegtso ausgemacht. - am Freitag zur neuen ÖH-Vorsitzenden gewählt worden. VSStÖ-Vertreterin Nina Mathies wechselte dafür auf die Position der ersten Stellvertreterin, zweiter Stellvertreter bleibt Simon Neuhold (KSV-LiLi). (APA)

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