Serbien raus

England müht sich zum Gruppensieg, Dänen dank Fair-Play-Wertung vor Slowenien

England-Star Harry Kane konnte auch gegen Slowenien nicht überzeugen.
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In der Gruppe C gab letztlich die Fair-Play-Wertung im Vergleich zu den punkt- und torgleichen Slowenen den Ausschlag für die Dänen, die in der Vorrunde weniger Gelbe Karten bekamen.

Die englischen Profis um Harry Kane applaudierten nach der Nullnummer artig ihren Fans, doch wie glückliche Gruppensieger sahen sie überhaupt nicht aus. Die Slowenen hingegen setzten nach ihrem dritten Remis im dritten Spiel bei der Fußball-EM zu einer spontanen Party an und feierten ihr überraschendes Weiterkommen wie einen Titel.

Die Three Lions haben mit dem 0:0 immerhin ein frühes Duell mit Gastgeber Deutschland vermieden, weil Dänemark und Serbien parallel auch 0:0 spielten. «Wir sind in der K.o.-Runde. Wir haben uns immer wieder in den K.o.-Runden gesteigert, das müssen wir wieder machen. Wir freuen uns auf das Achtelfinale», sagte Kapitän Kane.

Dänen in Fair-Play-Wertung vor Slowenien

Slowenien erkämpfte sich dagegen leidenschaftlich den dritten Platz hinter Deutschland-Gegner Dänemark und ist ebenfalls im Achtelfinale dabei. Nach gleicher Punktanzahl und gleichem Torverhältnis entschied die Fair-Play-Wertung zugunsten des Europameisters von 1992, der am Samstag (21.00 Uhr) in Dortmund auf die DFB-Elf trifft.

Bei den Three Lions ist von Titeltauglichkeit bislang nichts zu sehen. Bis zum Achtelfinale am Sonntag (18.00 Uhr) in Gelsenkirchen muss sich England deutlich steigern, um drei Jahre nach dem Finaleinzug von Wembley nicht früh zu scheitern. Möglicher Gegner sind dann die Niederlande, die am frühen Abend mit 2:3 gegen Österreich verloren hatten und so auf Platz drei der Gruppe D abgerutscht war. (dpa)

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