Umleitung für Anrainer

Ellbögener Straße über den Sommer für Durchzugsverkehr gesperrt

© Matthias Reichle

Wegen Sanierungsarbeiten wird die Straße in Ellbögen für den Durchzugsverkehr unter der Woche gesperrt. Für Anrainer wird eine lokale Umleitung mit Ampelregelung eingerichtet, alle anderen müssen über die Brennerstraße und die Brenner Autobahn ausweichen.

Ellbögen – Umfangreiche Sanierungsarbeiten machen über die Sommermonate eine Sperre der Ellbögener Straße (L 38) zwischen Walzn und der Figurkapelle im Gemeindegebiet von Ellbögen nötig. Bis 7. Juli ist der Bereich noch einspurig befahrbar, von Montag, 8. Juli, bis Freitag, 6. September, ist die Straße jeweils von Montag, 8 Uhr, bis Freitag, 17 Uhr, für den Durchzugsverkehr gesperrt.

„Die Anrainer kommen aber durch, es gibt eine lokale Umleitung“, bestätigt Markus Pallestrong von der Abteilung Verkehr der Bezirkshauptmannschaft. Auch die Zufahrt zu den Betrieben bleibt weiterhin möglich. Es gilt allerdings eine 3,5 Tonnen-Beschränkung, eine Drei-Meter-Höhenbeschränkung sowie ein Anhängerfahrverbot.

Spritzbetonwand muss errichtet werden

„In dem Bereich ist die Straße derzeit einspurig und soll verbreitert werden. Außerdem ist ein Fahrradstreifen geplant“, erklärt der Ellbögener Bürgermeister Walter Kiechl. Der Grund für die lange Sperre liege darin, dass die Straße zum Hang hin verbreitert werden müsse, weil eine Spritzbetonwand errichtet werden soll und dafür die Baufahrzeuge durchkommen müssen.

Liste-Fritz-Obfrau Andrea Haselwanter-Schneider spricht angesichts der Sperre während der Sommermonate von einem „Schildbürgerstreich“. „Dass die L38 saniert werden muss, ist logisch und nachvollziehbar. Dass diese Bauarbeiten aber ausgerechnet zur Hauptreisezeit durchgeführt werden, überhaupt nicht. Vor allem im ohnehin schon verkehrsgeplagten Wipptal“, kritisiert sie.

Bauarbeiten sorgfältig geplant

Bürgermeister Kiechl hält dagegen: „Wir haben leider die Situation, dass wir unsere Volksschulkinder mit dem Linienbus transportieren müssen. Wir haben uns intensiv mit einer Terminfindung beschäftigt und die beste Möglichkeit war eben, dass wir das in den Sommerferien machen.“ Bei der Ampelregelung gebe es eine zeitliche Taktung, damit die Anrainer genau wissen, wann sie in welche Fahrtrichtung am besten durchkommen. Die Regelung sieht vor, dass jede Fahrtrichtung jeweils zehnminütige Grünphasen erhält, gefolgt von einer fünfminütigen Räumphase. „Es ist leider unumgänglich, dass wir das jetzt durchführen.“

Geplante Ampelschaltpläne über die Sommermonate:

  • Minute 5 bis 15: Grünphase in Fahrtrichtung Brenner
  • Minute 20 bis 30: Grünphase in Fahrtrichtung Innsbruck
  • Minute 35 bis 45: Grünphase in Fahrtrichtung Brenner
  • Minute 50 bis zur vollen Stunde: Grünphase in Fahrtrichtung Innsbruck
  • zwischen den Grünzeiten jeweils fünfminütige Räumphasen

Für den Durchzugsverkehr ist ein Ausweichen über die Brennerstraße (B 182) sowie die Brennerautobahn (A13) möglich. Abseits der Sperrzeiten besteht eine einspurige Verkehrsführung. (rena)

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