Pilz und Sterrer im Halbfinale

Schubert scheitert beim Heim-Weltcup in der Boulder-Quali: „Es ist sehr enttäsuchend“

Für Jakob Schubert war in der Quali bereits Endstation.
© KVÖ/Aufschnaiter

Für Österreichs Herren lief es beim Kletter-Weltcup in Innsbruck in der Boulder-Qualifikation nicht nach Wunsch.

Innsbruck – Olympiastarterin Jessica Pilz und Franziska Sterrer sind am Freitag beim Heim-Weltcup in Innsbruck im Boulderbewerb ins Halbfinale der Top 20 eingezogen. "Ich war schon leicht nervös, der Heim-Weltcup ist doch immer besonders und im Bouldern kann viel passieren. Das Ziel im Bouldern war das Semifinale, das kann ich jetzt abhaken", zeigte sich Pilz, für die es der letzte Boulder-Weltcup vor den Spielen in Paris ist, erleichtert.

Bei den Männern verzögerte sich der Bewerb wegen einer langen Regenpause bis in den späteren Abend. Und es gab in der Boulder-Qualifikation dann eine negative Überraschung aus ÖKV-Sicht. Der sechsfache Weltmeister Jakob Schubert schaffte es im fünften und letzten Boulder zwar zur Zone, nicht aber zum Top, dann musste für zwei Stunden unterbrochen werden. Bei weit angenehmeren Temperaturen schafften viele Athleten Tops und Schubert schied als 21. noch knapp aus.

"Es ist doch sehr enttäuschend", meinte Schubert danach. Ein Aufstieg wäre auch für die Olympia-Vorbereitung wichtig gewesen. "Man will nie in der Qualifikation scheitern, aber schon gar nicht zu Hause. Ich wollte auch in Hinblick auf die Olympischen Spiele, unabhängig vom Ergebnis, so viele Boulder-Runden wie möglich klettern, um einfach in den Modus zu kommen und weitere Erfahrungswerte zu sammeln. Vor Paris gibt es keinen Boulder-Bewerb mehr", meinte der 32-Jährige. Auch alle anderen österreichischen Kletterer scheiterten vor dem Halbfinale.

Indes wurde bekannt, dass Paraclimbing 2028 in das paralympische Programm aufgenommen wird. Damit sind in Los Angeles nun 23 Sportarten dabei. "Die Freude ist riesengroß, das gibt unserer Sportart mit Sicherheit noch einmal einen enormen Push", freut sich der 27-jährige Steirer Angelino Zeller, der nach dreimal WM-Gold in Los Angeles Jagd auf Paralympics-Medaillen machen könnte.

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