Schwierige Rahmenbedingungen

Elektronik-Industrie: Zumtobel-Geschäftseinbruch stärker als erwartet

Der Jahresüberschuss ist von 60 Mio. auf 24,7 Mio. Euro gefallen. Der Umsatz ging auf 1,1 Mrd. Euro zurück. Trotzdem sei der Ausblick „vorsichtig optimistisch".

Wien/Dornbirn - Der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 bei Umsatz und Gewinn Einbußen hinnehmen müssen. Der Umsatz sank um 6,8 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro, währungsbereinigt lag das Minus bei 5,8 Prozent. Unter dem Strich stand ein Unternehmensgewinn von 24,7 Mio. Euro nach 60 Mio. Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab.

Das Unternehmen verwies in seiner Mitteilung auf die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die es vor allem im Komponentengeschäft zu spüren bekommen habe. So verzeichnete das Components Segment einen Umsatzrückgang von 18,5 Prozent auf 299,4 Mio. Euro, was auf eine weiterhin verhaltene Nachfrage aufgrund anhaltend hoher Lagerbestände bei den Kunden und einen starken Preiswettbewerb zurückzuführen sei. Das Lighting Segment verzeichnete dagegen nur einen leichten Umsatzrückgang von 1,5 Prozent auf 889,3 Mio. Euro.

Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) belief sich im Geschäftsjahr 2023/24 auf 57,3 Mio. Euro nach 84,3 Mio. Euro im Jahr davor. Die bereinigte EBIT-Marge betrug 5,1 Prozent und lag damit in der Mitte der prognostizierten Spanne von 4 bis 6 Prozent. Für das gerade angelaufene Geschäftsjahr 2024/25 ist das Management angesichts des global unsicheren Umfelds „nur vorsichtig optimistisch". Der Umsatz soll „leicht über Vorjahresniveau" ausfallen, die EBIT-Marge zwischen 3 bis 6 Prozent betragen. (APA)

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