Kommentar

Es fehlt das Geld für „feuchte“ Politik-Träume

Das Wort Hallenbad raubt landauf, landab Bürgermeisterinnen oder Bürgermeistern von Standortgemeinden den Schlaf. Die immensen Kosten für Instandhaltung und Energie führten bereits zu einer Reihe von Betriebsschließungen. Auch in Wörgl drehte die frühere Bürgermeisterin Hedi Wechner den Schlüssel beim Erlebnisbad Wave um. Kurze Zeit danach stellte sich der neu gewählte ÖVP-Bürgermeister Michael Riedhart auf eine Wiese, klemmte sich ein grünes aufblasbares Krokodil unter den Arm und kündigte für den Dezember ein Projekt Hallenbad an. Das war 2023, am Mittwoch war das Thema im Gemeinderat – wir schreiben mittlerweile Juli 2024. Eine Verzögerung, die man der Bäderstudie des Landes zuschreibt. In Kürze wird sie nun endlich vorliegen.

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