Suche nach acht Vermissten

Elf Menschen bei Erdrutschen und Überschwemmungen in Nepal gestorben

Fahrzeuge kommen nur schwer durch einen überfluteten Straßenabschnitt in Lalitpur in Nepal.
© IMAGO/Subash Shrestha

Bereits elf Menschen sind im Zuge der Überschwemmungen in Nepal gestorben, acht weitere würden derzeit vermisst, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Kathmandu –In Nepal sind nach sintflutartigen Regenfällen mindestens elf Menschen durch Erdrutsche und Sturzfluten ums Leben gekommen. Acht Menschen würden vermisst, teilte Polizeisprecher Dan Bahadur Karki am Sonntag mit.

Rettungskräfte versuchen, die Erdrutsche zu beseitigen und die Straßen wieder freizugeben.
Dan Bahadur Karki (Polizeisprecher)

Weitere zwölf würden in Krankenhäusern behandelt. Autobahnen und Straßen seien blockiert worden. „Rettungskräfte versuchen, die Erdrutsche zu beseitigen und die Straßen wieder freizugeben“, sagte Karki zu Reuters. Es werde schweres Gerät eingesetzt.

Fluss steigt gefährlich an

Im Südosten Nepals drohte Hochwasser im Fluss Koshi. „Der Fluss Koshi steigt, und wir haben die Bewohner gebeten, sich vor möglichen Überschwemmungen in acht zu nehmen“, sagte der leitende Beamte im Bezirk Sunsari, Bed Raj Phuyal, zu Reuters. Alle 56 Schleusentore des Koshi-Staudamms seien geöffnet worden, damit das Wasser abfließen könne.

Seit Mitte Juni, als die jährlichen Monsunregenfälle einsetzten, sind in ganz Nepal mindestens 50 Menschen bei Erdrutschen, Überschwemmungen und Blitzeinschlägen ums Leben gekommen. (APA, Reuters)

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