Vorbild Copa America

Spaniens Teamchef plädiert für Abschaffung der Verlängerung bei der EM

Spanien musste gegen Deutschland in die Verlängerung. Auch zwei andere Viertelfinalspiele bei der EURO wurden nicht in der regulären Spielzeit entschieden.
© AFP/Kudryavtsev

Vor dem Halbfinalspiel am Dienstagabend gegen Frankreich lässt Luis de la Fuente mit einer besonderen Idee aufhorchen. Das Konzept wird bei der Copa America bereits umgesetzt.

München – Spaniens Fußball-Teamchef Luis de la Fuente kann einem angepassten K.o.-Modus bei Europameisterschaften ohne Verlängerung Positives abgewinnen. „Bei so einem Turnier wie der EM, die so viel fordert, könnte man vielleicht die Verlängerung abschaffen“, sagte de la Fuente vor dem Halbfinale am Dienstag gegen Frankreich.

„Vielleicht nicht in einem Halbfinale oder einem Finale, aber vielleicht in den vorherigen Runden“, sagte der 63-Jährige. Viel belastete Spieler, die am Limit seien, könnten entlastet werden. „Das würde auch der Show helfen, denn die Spieler wären viel frischer und würden die späteren Runden in einem frischeren Zustand absolvieren“, sagte er.

Video | De la Fuentes Idee

Bei der Copa America gibt es erst im Finale eine Verlängerung von 2 x 15 Minuten. In den Runden zuvor folgt bei einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit gleich ein Elfmeterschießen.

Im EM-Viertelfinale wurde nur die Partie zwischen den Niederlanden und der Türkei in der regulären Spielzeit entscheiden. Alle anderen Partien mussten mindestens in die Verlängerung. Zwischen Portugal und Frankreich sowie England und der Schweiz fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen. (APA, dpa, TT.com)

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