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In Kürze erobert Cesare Innsbruck

Vendittelli schlüpft in die Hosenrolle und spielt Cesare.
© Manuela Giusto

Drei Opern, die historische Ikonen und Legenden auf die Bühne bringen. Zwei neue und innovative Köpfe an der Spitze. Ein Festival, das Brücken in die Vergangenheit und Zukunft baut: All das und noch viel mehr sind die Innsbrucker Festwochen 2024. Wochen der Kunst, Wochen der Klänge und Wochen, die in vergangene Welten entführen.

Emöke Baráth singt die berühmt Pharaonin Cleopatra.
© Zsofi Raffay Erato

„Arianna“, die Barockoper: Jung mit Teilnehmenden des Cesti-Wettbewerbs 2023, ist bereits restlos ausverkauft. Doch für die beiden Opern im Großen Haus sind noch Karten verfügbar: Besetzt mit hochkarätigen Stimmen, in Szene gesetzt von international gefeierten Regie-Teams und in Klang getaucht von den besten Orchestern der Szene, versprechen sie ein unvergessliches Erlebnis.

Liebe und Macht in Zeiten der Besatzung sind die Zutaten von „Cesare“. Cleopatra, gesungen von Emöke Baráth, und der römische Imperator, Arianna Vendittelli in einer Hosenrolle, sind in ihrer aufflammenden Zuneigung geprägt von den schwierigen Umständen ihres Aufeinandertreffens: Er der Besatzer, sie die Herrscherin des besetzten Gebiets. Wissenswertes zum spannenden Cast dieser Oper: Fast alle Mitwirkenden sind dem Innsbrucker Publikum bereits u.a. durch ihre sehr erfolgreiche Teilnahme am Cesti-Wettbewerb bestens bekannt.

CESARE

Premiere Mi., 7. August, 19 Uhr

Fr., 9. August, 19 Uhr

So., 11. August, 16 Uhr

Robin Johannsen singt Dido, die Königin von Karthago.
© Uwe Arens

„Dido“, die dritte Oper, entführt nach Karthago und zeigt die zerstörerische Kraft der Liebe. Die deutschsprachige Oper erlebt ihre erste szenische Produktion seit mehr als 200 Jahren und bietet neben der US-amerikanischen Sopranistin Robin Johannsen in der Titelpartie und dem Bass-Bariton Andreas Wolf u.a. ebenfalls ehemalige Cesti-Gesangstalente auf: Alicia Amo und Jacob Lawrence.

Der Cesti-Gesangswettbewerb selbst verzeichnet dieses Jahr einen Anmelderekord und wird mit Spannung erwartet. Er markiert den Abschluss der Festwochen am 30. August im Haus der Musik Innsbruck und verweist zugleich auf den Sommer 2025. Im Wettbewerb sind jene zu hören, die bei der Barockoper:Jung nächstes Jahr auftreten werden.

Der Anmelderekord zeigt vor allem eines: Die neue Doppelspitze mit Eva-Maria Sens und Ottavio Dantone bringt nicht nur neuen Wind, sondern versteht es auch, Bewährtes mit Erfolg weiterzuführen.

DIDO

Premiere So., 25. August, 16 Uhr

Di., 27. August, 19 Uhr

Hochgenuss im Schloss

Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik bringen zwischen 21. Juli und 30. August Konzerte nach Schloss Ambras, die sowohl Fans der Instrumentalmusik als auch des Gesangs begeistern.

Jean Rondeau am Cembalo.
© Shura Rusanova

Das historische Ambiente macht die Veranstaltungen zu einer Besonderheit, die jedes Jahr aufs Neue Gäste aus dem In- und Ausland anzieht. Ein Auszug der musikalischen Raritäten.

Klangkörper

Den Auftakt macht am 26. Juli das Konzert „Playgrounds“: über eine Basslinie mäandern Melodielinien, das faszinierende rhythmisch-melodiöse Spiel dargeboten vom Südafrikanischen Blockflötisten Stefan Temmingh und Nuovo Aspetto. Am folgenden Wochenende, am 3. August, treten Jörg Halubek am Cembalo und die Geige von Leila Schayegh in einen musikalischen Dialog. Und am 8. August wird der Ausnahmecembalist Jean Rondeau sein Publikum mit Unbekanntem überraschen, während „Wondrous Machine“ am 16. August klangliche Meisterwerke auf dem einst verschollenen Instrument „Lyrichord“ präsentiert. Den krönenden Abschluss der Konzerte im Spanischen Saal bilden am 29. August „Ottavio plus“: Der Musikalische Leiter der Festwochen, Ottavio Dantone, und der Konzertmeister der Accademia Bizantina, Alessandro Tampieri, bieten ihre einzigartige musikalische Symbiose dar.

Stimmeinsatz

Auch Fans des Gesangs kommen voll auf ihre Kosten. Am 27. Juli erklingt in „Der Liebe gewidmet“ ein Programm wie maßgeschneidert für den Spanischen Saal: Motetten, die Ferdinand II. gewidmet wurden. Am 26. August fragen sich in „Händel & Greber“ die Akademie für Alte Musik Berlin gemeinsam mit Silvia Frigatto und Mathilde Ortscheidt, letztjährige Siegerin des Cesti-Wettbewerbs, was wohl geschehen wäre, hätte Händel 1710 sein Empfehlungsschreiben für Innsbruck eingelöst und fortan in der Stadt in den Alpen gewirkt.

Der Meister lädt ein

Am 29. August schließt der Musikalische Leiter der Festwochen die Konzerte auf Schloss Ambras mit einem neuen Konzertformat ab: Ottavio Dantone wird ab heuer jährlich am Vorabend des Cesti-Finales mit einem Gast im Spanischen Saals zu hören sein. Der Konzertmeister der Accademia Bizantina, Alessandro Tampieri, steht mit ihm auf der Bühne. Dantone am Cembalo, Tampieri an Violine, Viola und Viola d‘amore. Das Spiel zweier Meister, das die Musik des frühen 17. bis 18. Jahrhunderts feiert.

Ottavio Dantone, der Musikalische Leiter der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
© Giulia Papetti

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