Angeblich Fortsetzung der Komödie geplant

Miranda Priestly kehrt zurück: Der Teufel trägt immer noch Prada

Meryl Streep und Anna Hathaway als fordernde Chefin und bemühte Assistentin im Originalfilm.
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Die Kultkomödie „Der Teufel trägt Prada“ soll in die zweite Runde gehen. Berichten zufolge schreibt die Autorin des Originals bereits am Drehbuch für die Fortsetzung. Noch ist nicht bekannt, wer von der Originalbesetzung im zweiten Teil wieder mitspielen wird.

Los Angeles – Sie war eine der größten Überraschungshits aus dem Kinojahr 2006: Die bissige Komödie „Der Teufel trägt Prada“ rund um das fiktionale Runway-Magazin, seine eiskalte Chefredakteurin Miranda Priestly (Meryl Streep) und ihre neue Assistentin Andy (Anne Hathaway). Nun soll Disney an der langersehnten Fortsetzung des Films arbeiten.

Wie Entertainment Weekly berichtet, sitzt Aline Brosh McKenna, die Autorin des Originalfilms, bereits am Drehbuch des zweiten Teils der Satire über die New Yorker Mode- und Zeitschriftenbranche.

Besetzung bislang noch unklar

Ob Meryl Streep (hier bei den Filmfestspielen in Cannes) erneut in die Rolle der bissigen Magazin-Chefin schlüpfen wird, ist noch nicht offiziell bestätigt.
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Neben Meryl Streep und Anne Hathaway standen im ersten Teil unter anderem auch Stanley Tucci als Mirandas Vertrauter Nigel und Emily Blunt als ihre erste Assistentin und Andys Konkurrentin Emily vor der Kamera. Bislang wurde noch nicht offiziell bestätigt, ob Schauspieler:innen der Original-Besetzung für das Sequel wieder in ihre alten Rollen schlüpfen werden.

Laut einem Bericht von Variety vom Montag sind jedoch sowohl Meryl Streep als auch Emily Blunt derzeit in Gesprächen über eine Rückkehr in ihre alten Rollen. Laut dem Magazin soll sich der neue Film unter anderem den Herausforderungen von Printmedien im 21. Jahrhundert widmen.

Veränderungen in der Branche

Angeblich soll Miranda Priestly in „Der Teufel trägt Prada 2“ in Zeiten von Instagram, TikTok & Co. um die Relevanz ihres nun aus der Mode gekommenen Magazins ringen. Laut Variety ist Emily Blunts Charakter nun die einflussreiche Führungskraft eines Luxus-Konzerns und könnte ihrer ehemaligen Chefin dabei helfen. Ob Andy, die Protagonistin des ersten Teils, auch in der Fortsetzung eine Rolle spielt und ob mit ihr auch Anne Hathaway wieder zurückkommt, ist bislang unklar.

„Vogue“ als reales Vorbild

Der Originalfilm aus dem Jahr 2006 hat über 326 Millionen Dollar weltweit eingespielt und zwei Oscar-Nominierungen (beste Hauptdarstellerin für Meryl Streep und bestes Kostümdesign) erhalten. Der Film von Regisseur David Frankel basiert auf dem gleichnamigen Roman von Rachel Weisberger. Die Autorin beschreibt darin fiktional ihre Zeit als Assistentin von Vogue-Chefin Anna Wintour. (TT.com)

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