Gefälschte E-Mails und SMS

AK Tirol warnt: Betrüger locken mit angeblichen FTI-Rückzahlungen

Betrüger wollen mit der Pleite des Reisekonzern FTI Kasse machen.
© imago/Peters

Die Arbeiterkammer Tirol warnt vor Phishing-SMS und gefälschten E-Mails. Kriminelle wollen an die Bankdaten der FTI-Geschädigten.

Innsbruck – Die Pleite von Europas drittgrößtem Reisekonzern FTI, die auch Tausende Tirolerinnen und Tiroler getroffen hat, hat nun Kriminelle auf den Plan gerufen. Die Arbeiterkammer Tirol warnt vor einer neuen Betrugsmasche im Zusammenhang mit der Insolvenz.

„Auch wenn Enttäuschung und Ärger wegen verpatzter Urlaubsträume noch so groß sind: Hände weg von Phishing-SMS und -eMails, mit denen die ,FTI Touristik GmbH‘ als vermeintlicher Absender vorgibt, den Reisepreis rückzuerstatten“, sagt die Arbeiterkammer. Das seien nämlich Betrüger, die mit der FTI-Insolvenz und verunsicherten KundInnen Kasse machen wollten. „Denn Zahlungen für gestrichene FTI-Pauschalreisen werden von der Deutscher Reisesicherungsfonds (DRSF) GmbH erstattet. Die Abwicklung läuft noch“, erklären die Konsumentenschützer.

Nicht nur der DRSF warnt vor SMS und E-Mails von Betrügern, die nach Bankdaten fragen, sondern auch die FTI-Group auf ihrer Homepage. (sas)

💡 Wie erkennt man den Betrug?

  • Phishing: Der erste Hinweis laut AK Tirol ist, dass die E-Mail-Adresse des Absenders nicht die offizielle E-Mail-Adresse des Unternehmens ist. Empfänger werden nicht persönlich angeschrieben. In der E-Mail befindet sich ein Link, den Empfänger keinesfalls anklicken sollten. Zudem ist der Grund für das Schreiben absurd und ergibt oftmals wenig Sinn. Die Konsumentenschützer raten auf die Web-Adresse zu achten. Phishing-Seiten haben eine andere Web-Adresse als die echte Webseite. Auf den gefälschten Seiten funktionieren Impressum und andere Links nicht.
  • Tipps: Grundsätzlich sollte man nicht auf E-Mails oder SMS reagieren, die sensible persönliche Daten wie Bankdaten verlangen. Wer unsicher ist, kann sich die Kontaktdaten auf der offiziellen Unternehmensseite heraussuchen. Im Falle der FTI-Pleite können Betroffene den DRSF, aber auch Konsumentenschützer kontaktieren.

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