Falsche Gerüchte verbreitet

Lena Schilling gibt zu: Affäre mit ORF-Moderator war erfunden

Lena Schilling hat vor einem Notar ein erfundenes Verhältnis eingestanden. Für Martin Thür ist das Thema nun „erledigt“.
© APA/Manhart, Fohringer

Wien – Weil die grüne Spitzenkandidatin für die EU-Wahl, Lena Schilling, ein Gerücht über eine Affäre mit dem ORF-Moderator Martin Thür in die Welt gesetzt hatte, wollte der Journalist noch vor der EU-Wahl eine Unterlassungserklärung erwirken. Schilling lehnte dies ab. Daraufhin bereitete Thür eine Klage vor, auch mit Blick auf die ORF-Sommergespräche, die er leiten wird.

Jetzt gab Schilling zu, dass sie die Affäre nur erfunden hat. Vor einer Woche hat sie bei einem Notar in Wien hochoffiziell ihre Fehlleistung eingestanden. Sie sei mit Martin Thür weder persönlich noch digital bekannt. Dennoch habe sie „gegenüber Dritten den falschen Eindruck erweckt, ich hätte mit Martin Thür ein Verhältnis gehabt“. Der Standard berichtete bereits im Mai über von Schilling erfundene Gerüchte. Die grüne Parteispitze stellte sich hinter Schilling und macht ihr die Mauer.

Für Thür ist das Thema nun „erledigt“. (TT)

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