Bei extremer Hitze verirrt: Vater und Tochter in Canyonlands-Nationalpark verdurstet
Salt Lake City – Bei Wanderungen während einer Hitzewelle im Westen der USA sind drei Menschen ums Leben gekommen. Ein 52-Jähriger und seine 23 Jahre alte Tochter starben während einer Wanderung im Canyonlands-Nationalpark im Bundesstaat Utah, wie die Behörden am Montag (Ortszeit) mitteilten. Die beiden hatten sich demnach verirrt und bei Temperaturen von rund 38 Grad Celsius nicht ausreichend Trinkwasser dabei. Als sie von Park-Rangern gefunden wurden, waren sie bereits tot.
30-Jährige stirbt im Snow Canyon Naturpark
Im Snow Canyon Naturpark im gleichen Bundesstaat wurde bei einem Hilfseinsatz für zwei unter den Folgen der Hitze leidende Wanderer eine 30-Jährige tot aufgefunden. Im Westen der USA herrschen seit zwei Wochen extrem hohe Temperaturen, die bereits zu mehreren Todesfällen führten. Am Montag galt für 150 Millionen Menschen in der Region eine Warnung vor extremer Hitze. In der Casino-Stadt Las Vegas wurde vor eineinhalb Wochen mit 48,9 Grad die höchste jemals gemessene Temperatur registriert. (APA/AFP)