Dynamisch ausgelegter Kleinwagen

Kleiner Alpine-Sportler markiert Auftakt zu einer umfassenden Marken-Elektrifizierung

Zwei Leistungsstufen sind für die vollelektrische Alpine A290 vorgesehen.
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Das Renault-Tochterlabel erfindet sich ein weiteres Mal neu: Mit der vollelektrischen A290 geht es los, zwei weitere Stromer folgen in den nächsten Jahren

Kein Alptraum, sondern ein Alpine-Traum schwebt dem Mutterkonzern Renault vor: Das Unternehmen hat vor, die sportlich aufgeladene Marke in den nächsten Jahren vollumfänglich zu elektrifizieren. Dabei bemüht sich Alpine um die „Dream Garage“, die sukzessive mit Elektromodellen gefüllt werden soll.

Den Auftakt übernimmt die kürzlich vorgestellte A290. Diese ist nur vier Meter lang, 1,82 Meter breit und 1,52 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,53 Meter - damit befinden wir uns im Kleinwagensegment. Hier will die A290 markengerecht aber nicht als Langweiler auffahren, sondern die sportliche Note pflegen.

Als Energiequelle dient ein 52-kWh-Lithium-Ionen-Akku.
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Dabei hilft der A290 beispielsweise ein 218 PS starker Elektromotor, der auf das Energiereservoir eines 52-kWh-Lithium-Ionen-Akkus zugreifen darf und wird. Dazu kommt ein Drehmoment von 300 Newtonmeter. Von null auf 100 km/h beschleunigt die Alpine A290 somit in 6,4 Sekunden. Nicht ganz so zügig voran geht es mit der schwächeren Leistungsstufe des Elektromotors (177 PS), die die Renault-Tochter zusätzlich eingeplant hat.

Abseits der motorisch beeindruckenden Auslegung der A290 legt Alpine Wert auf sportliche Zutaten wie ein Drei-Speichen-Lenkrad mit abgeflachtem Mittelteil, eine Sportpedalerie und Sportsitze. Hilfreich für ein flottes Vorankommen ist das Eigengewicht von 1,48 Tonnen - was für einen gewöhnlichen Kleinwagen viel wäre, für ein Elektroauto allerdings respektabel ist.

Das Lenkrad der Alpine A290 ist unten abgeflacht.
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Die Reichweite der Alpine A290 soll bei 380 Kilometern liegen, wobei die finalen Werte noch nicht bestätigt sind.

Fertigungsstandort des Alpine-Neulings ist Douai, den Elektromotor lässt Alpine/Renault in Cléon produzieren, die zugehörige Batterie stammt ebenfalls aus Frankreich. Der Marktstart dürfte rund um den Jahreswechsel erfolgen.