Wäre im August abgelaufen

Nachlassstundung für Schweizer Globus-Mutter Signa European Invest verlängert

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Die Signa Europan Invest Holding erhält mehr Zeit. Die Nachlassstundung wäre im August abgelaufen.

Zürich, Wien – Die Mitbesitzerin der Warenhausgruppe Globus hat erneut mehr Zeit erhalten, um ihre Angelegenheiten zu regeln. Der Signa European Invest Holding AG, über welche das weitgehend insolvente Signa-Firmenkonglomerat von René Benko seinen Globus-Anteil von 50 Prozent hält, wurde eine Verlängerung der Nachlassstundung gewährt. Die Verlängerung läuft nun am 12. Februar 2025 ab, wie aus einer Veröffentlichung des Schweizerischen Handelsamtsblatts (SHAB) vom Mittwoch hervorgeht.

Gleiches gilt für die beiden 100-Prozent-Töchter der Signa European Invest Holding, die Signa European Invest AG und die Signa Retail Luxury Holding GmbH. Letztere hält den 50-Prozent-Anteil an Globus.

Die anderen 50 Prozent an Globus gehören der thailändischen Central Group. In der Branche wird davon ausgegangen, dass die Gruppe des Milliardärs Tos Chirathivat, der zahlreiche weitere Luxuswarenhäuser in Europa gehören, auch die andere Hälfte von Globus übernimmt.

Bisher wäre die den drei genannten Gesellschaften gewährte definitive Nachlassstundung in knapp zwei Wochen, am 12. August, abgelaufen. Der übergeordneten Signa Retail Selection AG wurde Mitte Juni die definitive Nachlassstundung bis 5. Dezember gewährt.

Eine Nachlassstundung wird in der Regel erst provisorisch erteilt, während ein Sachwalter die Wirtschaftslage des Unternehmens analysiert. Stellt er fest, dass es Aussicht gibt auf eine Sanierung, kann das Unternehmen einen Antrag auf definitive Nachlassstundung stellen. Diese kann danach bis auf maximal 24 Monate erstreckt werden. (APA/awp/sda)

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