In Straßengraben geschleudert

Wohnwagengespann prallte auf Fernpassstraße in Heiterwang gegen Auto: Drei Verletzte

Der Wohnwagen löste sich vom Auto, streifte ein entgegenkommendes Auto und landete dann im Graben.
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Heiterwang – Zu einem Unfall mit einem Wohnwagengespann und zwei weiteren Autos kam es am Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der Fernpassstraße in Heiterwang. Dabei zogen sich drei Personen leichte Verletzungen zu.

Laut Polizei war ein 46-jähriger Niederländer mit seinem Auto samt Wohnwagen von Bichlbach kommend in Richtung Reutte unterwegs. Mit ihm im Auto saßen seine 45-jährige Ehefrau sowie zwei Kinder im Alter von 14 und elf Jahren. Zeitgleich war eine 60-jährige deutsche Autofahrerin mit zwei Begleitern in entgegengesetzter Richtung unterwegs.

Bei der Kreuzung Gewerbegebiet Heiterwang fuhr ein 76-jähriger Deutscher mit seinem Auto direkt vor dem Wohnwagengespann auf die Fernpassstraße in Richtung Staatsgrenze auf. Auf dem Beifahrersitz saß seine Frau. Das Wohnwagengespann prallte gegen die linke Seite des einfahrenden Wagens, der dadurch in den Straßegraben geschleudert wurde.

Das Wohnwagengespann prallte gegen die linke Seite des Wagens.
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Wohnwagengespann landete ebenfalls im Graben

Bei dem Aufprall löste sich der Wohnwagen vom Auto. Die entgegenkommende 60-Jährige musste eine Vollbremsung machen. Dennoch streifte der herrenlose Wohnwagen ihr Auto, bevor er in den Graben rollte. Unmittelbar vor dem Wagen der 60-Jährigen wurde auch das Auto der niederländischen Familie in den Graben geschleudert.

Verletzt wurden bei dem Unfall der 76-jährige Autolenker, seine 74-jährige Ehefrau sowie die 14-jährige Tochter des Niederländers. Die Rettung brachte sie ins Krankenhaus Reutte. An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Während der Unfallaufnahme und der Bergung wurde der Verkehr über das Ortsgebiet von Heiterwang umgeleitet.

Im Einsatz standen neben der Polizei auch ein Notarzthubschrauber, die Rettung mit zwei Fahrzeugen und vier Sanitätern, 18 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Heiterwang, ein Abschleppunternehmen sowie das Baubezirksamt. (TT.com)

An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, auch ein Abschleppunternehmen stand im Einsatz.
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