Politik in Kürze

In Unterländer Volkspartei gärt es, Dornauer begrüßt Lösung für Seefeld

In der Kitzbüheler ÖVP-Bezirkspartei wird das Gewerbegebiet Unterbürg, für das 7,5 Hektar landwirtschaftliche Vorsorgeflächen weichen müssen, zur Zerreißprobe.
© Greenpeace

Landeshauptmannstellvertreter Georg Dornauer (SPÖ) bezeichnet es als Baustellenmanagement. Schließlich habe er die Förderkalamitäten mit dem Bund rund um die Nordische Ski-WM geerbt. Jetzt liegt eine Vereinbarung vor, die im Raum gestandene hohe Rückforderung von Subventionen für die Nordische WM 2019 ist vom Tisch. Statt 8,864 Mio. Euro erhält Seefeld jedoch nur noch acht Millionen Euro vom Bund. Diese Summe wurde bereits ausbezahlt.

Dornauer verteidigt das nun vorliegende Paket für eine finale Lösung. „Seefeld wird keine Rückzahlungen an den Bund leisten müssen. Darauf haben wir uns zwischen Finanzprokuratur, Land und Gemeinde einigen können und damit einen gangbaren Weg für Fördergeber und Fördernehmer gefunden.“ Zugleich bedankt er sich bei allen Beteiligten, insbesondere auch bei der alten und neuen Gemeindeführung.

Personelle Veränderungen bei VP im Unterland

Personelle Veränderungen gibt es in der Tiroler ÖVP. Überraschend zieht sich die Bezirksgeschäftsführerin im Unterland, Julia Lettenbichler, zurück. Die Partei hat sie wegen des Nationalrats-Wahlkampfs jedoch gebeten, bis Ende September zu bleiben. Überhaupt ist die Stimmung vor allem im Bezirk Kitzbühel mehr als angespannt. Eine Bürgerinitiative macht gegen das geplante Gewerbegebiet Unterbürg in St. Johann mobil, im Bauernbund gärt es deshalb ebenfalls. Unter Druck gerät VP-Bezirksparteiobmann Peter Seiwald, der die Herausnahme von 7,5 Hektar landwirtschaftlicher Vorsorgeflächen mit seinem Bruder und Bürgermeister von St. Johann Stefan Seiwald forciert hat. (pn)