Bohrstange schlug aus: 41-Jähriger bei Arbeitsunfall im Pitztal schwer verletzt
St. Leonhard im Pitztal – Ein 41-jähriger Arbeiter aus Deutschland ist am Donnerstag bei Bohrarbeiten in St. Leonhard im Pitztal schwer verletzt worden. Der Mann hatte gemeinsam mit einem 33-jährigen Landsmann Horizontalbohrungen durchgeführt, teilte die Polizei mit. Die beiden montierten einen Räumkopf mit großem Durchmesser und zogen diesen mit zwei Zangen fest. Aufgrund von Spannung im Erdreich drehte sich plötzlich die Bohrstange und schlug seitlich aus.
Bereits zuvor war es durch von einer Mure hinterlassenes Geröll und Steine wiederholt zu Stockungen gekommen. Darum entschieden sich die beiden Arbeiter zur Montage des größeren Räumkopfs. Als die Bohrstange, an der der Bohrkopf befestigt werden sollte, ausschlug, wurden den beiden Deutschen die Zangen aus den Händen geschlagen. Der schwer verletzte 41-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen. Der 33-Jährige wurde ebenfalls verletzt, begab sich jedoch selbstständig ins Krankenhaus. (APA)