Auftakt für den HC Innsbruck: Mit neuem „Captain“ in neue Saison
Innsbruck – Die Innsbrucker Haie starten heute (19.15 Uhr) in der Tiwag-Arena mit dem Heimspiel gegen die Pioneers Vorarlberg in die neue Saison der ICE Hockey League. Und das „C“ für den Captain trägt in der neuen Saison Corey Mackin (29) auf der Brust, der als fleißige Arbeitsbiene bereits seine dritte Saison beim HCI absolviert. Vorgänger Jan Lattner schlüpft gemeinsam mit Thomas Mader in die Rolle der beiden Assistenten.
Mit jenem Team, das die Haie in der letzten Saison im Pre-Play-off aus dem Bewerb warf, haben die Pioneers bei elf Neuzugängen unter Coach Dylan Stanley nicht mehr viel gemein. „Aber sie haben gute Österreicher und am Transfermarkt normalerweise ein gutes Händchen. Wir wollen uns dennoch auf unser Spiel konzentrieren“, stellt Co-Trainer Flo Pedevilla klar.
Nach einer Pre-Season mit sieben Niederlagen soll der Saisonstart als auch Zeichen an die Fans dienen, dass die Haie weiterhin sehenswert sind. „Es geht jetzt einfach um Punkte, die wollen wir holen, und uns gleichzeitig stark präsentieren“, erklärt Verteidiger Daniel Jakubitzka.
Neue attraktive Angebote
Ligaspiele werden weiterhin auf Puls 24 (heute der Hit KAC – Salzburg) und jetzt auch in ORF Sport Plus übertragen, zudem lassen sich alle Partien auf der Streaming-Plattform (live.ice.hockey) gegen Gebühr mit diversen Angeboten buchen. Die Haie bieten in der Tiwag-Arena hinter der Nord einen neuen Ausschank an – alles, was an der Juniors Bars konsumiert wird (Kartenzahlung), kommt dem Nachwuchs zugute. Zudem werden heute Tröten an die HCI-Fans ausgeteilt. Motto: „Auf sie mit Gebrüll ...“
Die Krallen der Adler sind geschärft
Kitzbühel – „So einen Teamspirit hab’ ich schon lang nicht mehr erlebt.“ Wenn Trainer Marco Pewal, ein Mann, der für gewöhnlich beide Füße auf dem Boden hält und nicht oft in Euphorie ausbricht, so etwas sagt, dann scheint etwas Besonderes im Entstehen. Die Kitzbüheler Adler schicken sich nach fünf Siegen in der Pre-Season an, die ausgedünnte Alps Hockey League – Österreich ist nur noch mit vier Teams (neben Kitzbühel, Bregenzerwald, Zell und Salzburg II)
vertreten – zu erobern. Im letzten Test schlug man Titelkandidat Jesenice. „Wir waren dabei auch insgesamt die bessere Mannschaft“, schwärmte Pewal. Und so geht man sehr optimistisch in das erste Heimspiel am Samstag (19 Uhr) gegen Gröden. (t.w.)
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