Drama in Italien: Großmutter und Baby von Fluss mitgerissen, Familie auf Hausdach geflüchtet
Nach einem heftigen Unwetter gelten eine Frau und ein Baby als vermisst. Die beiden Urlauber wurden in der Toskana von einem Fluss mitgerissen, der Rest der Familie konnte sich auf das Dach ihres Hauses retten.
Rom – Seit Montagabend wird nach einem fünf Monate alten Buben und seiner Großmutter gesucht, die nach Überschwemmungen in Montecatini Val di Cecina bei Pisa in der italienischen Region Toskana vermisst werden.
Video | Einsatzkräfte suchen in der Toskana nach Vermissten
Der Vater, die Mutter und der Großvater des Kindes konnten sich auf ein Dach retten, nachdem ein Wildbach über die Ufer getreten war, berichteten Medien. Bei der Familie handelt es sich um deutsche Touristen.
Spürhunde suchen nach Vermissten
Die Urlauber waren wegen des steigenden Wasserspiegels auf das Dach ihres Hauses geflüchtet. Die Feuerwehr ist mit Tauchern, Spürhunden und Drohnen bei der Suchaktion im Einsatz.
Der Bürgermeister der Ortschaft, Francesco Auriemma, berichtete, dass die Suche nach den Vermissten schwierig sei, weil die Touristen sich in einem schwer zugänglichen Gebiet befanden. Die deutsche Familie hielt sich in einem Ferienhaus auf, als der Wildbach Sterza, der durch den Starkregen angeschwollen war, über die Ufer trat.
Unwetter hatten am Montagabend vor allem die Provinz Pisa heimgesucht und schwere Schäden verursacht. Weitere Unwetter gab es auch nahe der toskanischen Hafenstadt Livorno. Die Schlechtwetterfront zog am Dienstag in Richtung Süden. Betroffen war unter anderem die Stadt Salerno.
Schwere Schäden durch Unwetter
Bereits vergangene Woche waren schwere Unwetter auch über Italien niedergegangen, die vor allem in der Region Emilia Romagna schwere Schäden verursachten. Die Regierung hatte am Samstag 24 Millionen Euro als erste Hilfe angekündigt. (APA)
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