Die Top-Spiele im Unterhaus

Imst-Verteidiger Lamp: „Sagen nicht, dass wir mit Punkt gegen Austria Salzburg zufrieden sind“

Während Lukas Lamp und Christoph Eller auf einen Heimsieg von Imst gegen Austria Salzburg hoffen, kehrt Trainer Sebastian Siller mit dem FC Wacker erstmals zu Ex-Club Fügen zurück.
© Böhm, Falk

Sollte der Regen nicht in die Rolle des Spielverderbers schlüpfen, erwartet die Fans im Tiroler Fußball-Unterhaus mindestens drei absolute Spitzenspiele. Imst gegen Austria Salzburg, Fügen gegen den FC Wacker und Oberperfuss gegen Absam erhöhen die Vorfreude auf das Wochenende.

Imst will Leader stürzen

Neun Spiele, acht Siege und ein Unentschieden: Die jeweils noch ungeschlagenen Westliga-Spitzenteams Imst und Austria Salzburg weisen dieselbe Bilanz auf. Möglich, dass es nach dem direkten Duell am Samstag (15 Uhr) anders aussieht.

„Wir treffen auf eine starke Mannschaft, aber wir gehen nicht in das Spiel und sagen, dass wir mit einem Punkt zufrieden sind“, zeigt Imst-Verteidiger Lukas Lamp angesichts von Tabellenplatz zwei eine breite Brust. Der Ersatzkapitän und seine Teamkollegen stellen mit bisher erst vier Gegentoren die beste Defensive der Liga. „Das ist ein Verdienst der gesamten Mannschaft. Die Verteidigung fängt vorne an. Wir spielen heuer einfach sehr erwachsen“, weiß Lamp, der auch Trainer Jens Scheuer lobte: „Er stellt uns auf jeden Gegner perfekt ein.“

Den „Flow“, wie es Lamp ausdrückt, müsse man nun auch in das Heimspiel gegen Tabellenführer Austria Salzburg (nur wegen des besseren Torverhältnisses) transportieren. In der vergangenen Saison hatten beide direkten Duelle mit einem Unentschieden geendet. Hinter einem Kaderplatz von Imst-Offensivmann Christoph Eller, der zuletzt nach Verletzung ohne Körperkontakt wieder in das Training einstieg, stand noch ein großes Fragezeichen.

Gradmesser für den FC Wacker - Trainer Siller gegen Ex-Club

Mit guten Erinnerungen läuft Fügen am Samstag (16 Uhr) in der tt.com Regionalliga Tirol zum Spitzenspiel gegen den FC Wacker ein. In der vergangenen Saison hatte man die Schwarzgrünen im Cup-Achtelfinale (3:2) eliminiert. Durchaus erwähnenswert: Bei diesem Spiel steckte Wacker-Trainer Sebastian Siller noch im Trikot der Zillertaler - kurz darauf beendete er für den Trainer-Job im Tivoli-Stadion seine aktive Karriere.

Mehr Sorgenfalten dürfte dabei schon die aktuelle Verfassung der Gäste aus Innsbruck bereiten. Leader FC Wacker ist als einziges Liga-Team noch ungeschlagen und schoss in den vergangenen drei Spielen bei einem Gegentor 14 Treffer. Zuletzt gnadenlos: Stürmer Bright Owusu mit einem Fünferpack beim 6:0-Heimerfolg über Wörgl.

„Der FC Wacker hat viel Qualität und einen sehr breiten Kader. Irgendwann werden sie aber auch einmal verlieren“, hofft Fügen-Trainer Hannes Rieser im heutigen Heimspiel auf einen Wirkungstreffer. Verstecken muss sich Fügen als Tabellenzweiter aber wahrlich nicht. Nach einer durchwachsenen Vorsaison scheinen die Zillertaler mit Ex-Wacker-Profi Alex Gründler ihre PS aktuell auf die Straße zu bringen. Rieser: „Zurzeit haben wir das Momentum auf der Seite und das kann bei dieser Ausgeglichenheit viel bewirken. Man sieht das auch an anderen Beispielen.“

Oberperfuss verteidigt Bilanz ohne Niederlage

Ein Spitzenspiel steigt mit dem Schlager der Hypo Tirol Liga zwischen Oberperfuss und Absam derweil schon am Freitag (19 Uhr). Während die Hausherren noch ungeschlagen sind und zuletzt 16 Tore in drei Spielen schossen, kassierte der Tabellendritte und Aufsteiger aus Absam am vergangenen Wochenende beim 0:2 gegen Leader Kirchbichl die erste Niederlage. Und es ist auch ein Duell der Führenden in der Torschützenliste: Philipp Andrä (Oberperfuss/neun Tore) und Lukas Meyer (Absam/acht Tore) haben die Nase vorne.

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