Große Namen sind aus dem Rennen: Diese fünf Romane haben Chancen auf den Buchpreis
Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 18. November vergeben. Auf der Nominiertenliste finden sich einige Überraschungen.
Wien – Die ganz großen Namen haben es nicht ins Finale um den Österreichischen Buchpreis geschafft. Michael Köhlmeier („Das Philosophenschiff“) und Arno Geiger („Reise nach Laredo“) sind nicht mehr im Rennen um die am 18. November in Wien vergebene Auszeichnung.
„Content“
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Auf der Shortlist für den mit 20.000 Euro dotierten Preis stehen die Elke Laznia mit ihrem Buch „Fischgrätentage“, Katharina Winkler mit „Siebenmeilenherz", die jüngst auch beim Kufsteiner Sprachsalz-Festival lesende Valerie Fritsch und ihr Roman „Zitronen“, Elias Hirschl mit „Content“ und Reinhard Kaiser-Mühlecker, der für seinen Roman „Brennende Felder“ nominiert ist.
Für Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels, spiegeln die Titel der diesjährigen Shortlist des Österreichischen Buchpreises „beeindruckend die Vielfalt und Innovationskraft der österreichischen Literatur wider und verdienen besondere Aufmerksamkeit. Sie zeigen, dass neben den etablierten Stimmen auch neue Autor:innen die verdiente Beachtung erhalten.“
Österreichischer Buchpreis: Die Nominierten
- Valerie Fritsch: Zitronen. (Suhrkamp Verlag)
- Elias Hirschl: Content. (Zsolnay Verlag)
- Reinhard Kaiser-Mühlecker: Brennende Felder. (S. Fischer Verlag)
- Elke Laznia: „Fischgrätentage“. (Müry Salzmann Verlag)
- Katharina Winkler: „Siebenmeilenherz“. (Matthes und Seitz)
Für den Debütpreis in Höhe von 10.000 Euro sind – das steht bereits seit September fest - sind Verena Dolovais („Dorf ohne Franz“), Frieda Paris („Nachwasser") und Julia Jost („Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht").
Debütpreis: Die Nominierten
- Verena Dolovai: Dorf ohne Franz. (Septime Verlag)
- Julia Jost: Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht. (Suhrkamp Verlag)
- Frieda Paris: Nachwasser. (Voland & Quist)
Beide Preise werden am 18. November zum Start in die Buch-Wien-Woche vergeben. 2024 wurden 110 Titel für die Auszeichnung eingereicht. Die Jury setzt sich heuer aus Zita Bereuter (FM4), Anke Bosse (Literaturwissenschafterin), Nicole List (Buchhändlerin), Johanna Öttl (Alte Schmiede) und Judith von Sternburg (Frankfurter Rundschau) zusammen.
Im Vorjahr ging der Österreichische Buchpreis an Clemens J. Setz für seinen Roman "Monde vor der Landung", der Debütpreis an Arad Dabiri für "Drama". (TT)
Mit 20.000 Euro dotiert
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