Oberlienzer Helenenkirchl droht abzurutschen, Geld für Sanierung fehlt
Das feuchte Wetter und der Borkenkäfer machten die Hänge instabil. Ein Weg zum Kirchl musste schon gesperrt werden. Die Pfarre Oberlienz hofft auf Spenden für die Sanierung.
Oberlienz – Das Helenenkirchl hoch über Lienz liegt auf 1280 Metern Seehöhe und ist das ganze Jahr ein beliebtes Ausflugsziel. Aber das sehr feuchte Wetter im Frühjahr 2024 sowie die Entwaldung der steilen Hänge durch den Borkenkäferbefall führten am Helenenbichl dazu, dass der Weg westlich der Kirche weggebrochen ist und gesperrt werden musste. Das berichtet der Lienzer Dekan Franz Troyer.
„Anfangs hofften wir, durch Steinschlichtung am Wegfuß den Schaden beheben zu können. Bei Beginn der Grabungsarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass diese Arbeiten nicht genügen. Hangsicherungsexperten empfahlen eine Verankerung des Wegfußes zurück in den Felsen. Die Kosten sind mit etwas über 52.400 Euro veranschlagt, was die Pfarre Oberlienz als Eigentümerin des Grundstücks aber nicht alleine aufbringen kann. Dekan Troyer bittet daher um Spenden. Kontodaten: Pfarramt Oberlienz, AT17 4073 0000 0004 4300. (TT)