Wässrige Augen beim 75-Jahr-Jubiläum des FC Zirl: „Ein sehr bewegender Moment“
Zirl – Fußball-Landesligist FC Zirl verschreibt sich aktuell ganz der Philosophie, auf die eigene Jugend zu setzen. Zuletzt beim 2:0-Erfolg über Matrei tauchten in der Startelf acht Eigenbauspieler auf. Es war der zweite Saisonsieg binnen weniger Tage. Schließlich hatten die Oberländer zuvor im Nachtrag gegen die Reichenau Juniors (2:1) den ersten Saisonsieg gefeiert. „Vielleicht schaffen wir jetzt ja den Hattrick“, hofft Obmann Gerhard Gstettner am Dienstag im nächsten Nachtrag (in Reutte) auf den dritten Streich. Auf die Siegerstraße musste man zuletzt auch ohne verletzte Routiniers wie Patrick Kapferer oder Torhüter David Stöckl einbiegen.
Gefeiert wurde die aufsteigende Formkurve beim 75-Jahr-Jubiläum. Die Festlichkeiten waren auch geprägt von wässrigen Augen. Die emotionalste Szene: Der verdienstvolle und vor knapp drei Jahren verstorbene Funktionär Manfred Scheuchenegger bekam posthum vom Tiroler Fußballverband - in Person von TFV-Vizepräsident Arno Bucher) - das Goldene Ehrenzeichen verliehen. „Ein sehr bewegender Moment“, blickte Zirl-Obmann Gstettner zurück. (dale)