Meister Mittelgebirge Ost gab die Rote Laterne weiter: „Wichtig für die Köpfe“
Sistrans - Mittelgebirge Ost, zuletzt zwei Mal in Serie Meister der Frauen Hypo Tirol Liga, musste bis zur achten Runde auf den ersten Saisonsieg warten. Am Sonntag war es beim 4:0-Eroflg über Ried/Kaltenbach so weit. Womit auch die Rote Laterne an die SPG Oberland abgegeben werden konnte. „Wir hatten einen riesiegen Kaderumbruch“, sprach Mittelgebirge-Ost-Trainer Daniel Gleirscher (Nachfolger von Martin Riedmann) von einer schwierigen Aufgabe.
Mit Spielerinnen wie Torfrau Linda Braun, Romina Suppersberger, Savanna Suppersberger, Geraldine Suppersberger oder Lena Stricker hatten zahlreiche Leistungsträgerinnen ihre Karriere beendet. Das letztgenannte Duo war vergangene Saison gemeinsam immerhin für 40 Tore verantwortlich. Zumindest Geraldine Suppersberger half zuletzt noch einige Male aus - auch am Sonntag beim ersten Sieg, den mit Torfrau Braun eine weitere Comebackerin festhielt.
„Dieser Sieg war jetzt einmal wichtig für die Köpfe. Es ist immer besser, wenn die Rote Laterne in der Winterpause woanders hängt“, freute sich Gleirscher über die Moralinjektion und blickt dem Herbstabschluss gegen Oberlangkampfen und seinen Ex-Trainerkollegen Serkan Demir entgegen. (dale)