Achter Sieg im neunten Spiel

Meister Ritten abgefertigt! Kitzbüheler Adler mit nächster Gala-Vorstellung

Laurin Müller und Co. sind in der Alps Hockey League aktuell das Maß aller Dinge.
© KEC/Schwaninger

Ritten – Neun Spiele, acht Siege: Die Bilanz der Adler Kitzbühel in der Alps Hockey League wird immer beeindruckender. Auch am Donnerstag setzten sich die Tiroler bei Meister Ritten mit 6:2 durch und führen die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung weiterhin souverän an.

Dabei konnten die Gamsstädter zunächst zwei Führungen nicht halten. Nach Sebastian Laboris 1:0-Führung in der 4. Minute glich wenig später der erfahrene Marco Insam (7.) in Überzahl zum 1:1 aus. Die Adler zeigten in der Ritten-Arena allerdings eine starke Leistung, ließen sich vom Gegentor nicht beirren und durften durch Verteidiger Laurin Müller (12.) nach einer knappen Viertelstunde erneut jubeln. Der Abwehr-Spezialist hämmerte die Scheibe zur 2:1-Führung in die Maschen.

Der erneute Führungstreffer beim Meister hielt zwar länger als der erste, wurde durch Kevin Fink nach einem torlosen Mittelabschnitt aber wieder egalisiert. Der 25-jährige gebürtige Bozener netzte nach 45 Minuten zum 2:2-Ausgleich ein. Nach dem Ausgleich hatte die Pewal-Crew allerdings genug von Spannung und schaltete mindestens einen Gang höher. Binnen zwei Minuten jubelten Niklas Ketonen (50.), Florian Lanzinger (52.) und Chris Schutz (52.) über die Treffer drei, vier und fünf und stellten auf 5:2 für den KEC. Die Vorentscheidung? Ja. Denn Kitzbühel ließ in der Schlussphase nicht mehr viele italienischen Vorstöße zu und stellte durch einen Treffer von Paolo Wieltschnig (55.) den 6:2-Endstand her.

„Auf dem Eis sind wir eine echte Einheit. Jeder haut sich für den anderen rein. Zudem halten wir stets an unserem Gameplan fest und haben zusätzlich einen richtig starken Rückhalt im Tor“, erklärte Adler-Verteidiger Laurin Müller. Nachsatz: „Persönlich fühle ich mich richtig wohl im Team, es passt wirklich alles. Allerdings muss man sagen, dass es sich mit solchen Mitspielern auch einfach spielt.“ (TT.com)