Kommentar
Fossil-Lobby bestimmt Kampf gegen Klimakrise
In Aserbaidschan geht gerade die Weltklimakonferenz über die Bühne. Das autoritär geführte Land am Kaspischen Meer lebt quasi vom Verkauf fossiler Energie. 90 Prozent seiner Exporte sind Öl und Gas, 60 Prozent der Staatseinnahmen lukriert das Land aus dem Verkauf schmutziger Brennstoffe. Das allein ist schon eine Farce, aber nicht das Ende der Fahnenstange. Es scheint immer mehr Usus zu werden, dass Klimakonferenzen nicht dort stattfinden, wo Öl, Gas und Kohle Schaden anrichten, sondern dort, wo sie Geldquelle für Autokraten sind. Letztes Jahr fand die Zusammenkunft in Dubai statt.