Analyse
Langes Warten auf Alternativen
Die rasant vorgezogene Amalgamverordnung der EU hat sämtliche Beteiligte auf dem falschen Fuß erwischt. Ab Jänner 2025 ist der quecksilberhaltige Werkstoff de facto für neue Zahnfüllungen nicht mehr erlaubt. Jetzt streiten die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) und die Vertretung der Ärzteschaft über die Verwendung von Materialien und über die Tarife in der Kassenpraxis. Noch gibt es keine Lösung. Die Gesundheitskasse bietet in ihren Ambulatorien jedenfalls seit Kurzem Füllungen mit noch jungen Amalgam-Alternativen an.