Kommentar

Warnender Fingerzeig für rechtslastige Partygäste

Von der deutschen Nordsee- und Schicki-Micki-Insel Sylt über Bad Ischl bis zum St. Johanner Jaggas’n Fest: Mit Rückenwind rechtsgewandter Parteien ist die Verwendung von Symbolen und Begrifflichkeiten aus der Zeit des Nationalsozialismus in manchen Kreisen wieder salonfähig geworden. Staatsfeindliche Gruppen und selbst ernannte Reichsbürger fingen damit vor zehn Jahren an, über soziale Medien und Chatgruppen gingen verhetzende Inhalte und die Leugnung des Holocaust unter scheinbarer Anonymität weiter in die gesellschaftliche Breite.