Kardinal vor dem Rückzug
Kein Zurück in die Vergangenheit, trotz aller Krisen: Was Schönborn Hoffnung macht
Kardinal Christoph Schönborn auf einem Archivbild. Er ist seit 1995 Erzbischof von Wien, seit 1998 auch Kardinal. Sowohl 2005 als auch 2013 galt er als „papabile“, als Papst-Kandidat, was er selbst aber immer von sich wies.
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„Nichts schönzureden“: Christoph Schönborn wird rund um seinen 80. Geburtstag am 22. Jänner zurücktreten. Seine Bilanz ist ehrlich angesichts der sinkenden Zahl an Katholiken. Dennoch setzt er darauf, dass seine Kirche jenen eine Antwort geben kann, die Sinn im Leben suchen.