Kommentar

Die Spitäler kommen zum finanziellen Handkuss

Das Gesundheitswesen in Österreich wird für Bund und Länder auch in Zukunft eine finanzielle Achillesferse bleiben, denn die Spitäler kosten wie auch die Ambulanzen. Weil Kassenstellen für niedergelassene Ärzte – nicht nur, aber vor allem in den ländlichen Regionen – mangels Attraktivität nicht mehr besetzt werden können, verlagert sich noch mehr in die Spitals- ambulanzen und nicht von dort weg. So musste den Landes- und Bezirkskrankenhäusern im Vorjahr mit 127,1 Millionen Euro unter die Arme gegriffen werden.