Aufführung am 8. März

„Der beständige Wandel“: InnStrumenti widmet Konzert verstorbenem Tiroler Komponisten

Das Tiroler Kammerorchester „InnStrumenti“.
© Kaufmann

Das Orchester „InnStrumenti“ widmet sein Konzert am 8. März dem viel zu früh verstorbenen Tiroler Komponisten Klex Wolf.

Innsbruck – Bereits zum 24. Mal findet am 8. März im Innsbrucker „Haus der Musik“ das Uraufführungskonzert Komponist:innen unserer Zeit des Tiroler Kammerorchesters InnStrument­i unter der Leitung von Gerhard Sammer statt, das mit vier spannenden Uraufführungen von Orchester­werken und einer Wiederaufnahme unter dem Motto „wandel(n)“ stehen wird.

„Dieses Konzertformat war für uns von Beginn an ein Herzensanliegen“, sagt Gerhard Sammer im TT-Gespräch. „Es ist besonders interessant, Menschen, die in unserer Zeit mit ihrer ganz eigenen Klanglichkeit leben, mit dem Komponieren von neuen Orchesterwerken zu beauftragen. Beeindruckend die Vielfalt der Klangwelten, die uns dabei begegnet, inspiriert und überrascht.“

Bisher konnten schon 230 Werke uraufgeführt werden, und jedes dieser Stücke sei komplett unterschiedlich, meint der Ensembleleiter. „Dabei ist mir ein großes Anliegen, dass Neue Musik sehr viel sein darf: melodisch, rhythmisch, tonal, aber natürlich auch ganz avantgardistisch. Besonders stolz bin ich auch darauf, dass unser Publikum diesen Weg mit so viel Offenhei­t mitgeht.“

Diesmal also ein Konzert im „Zeichen des Wandel(n)s“, „und daher möchten wir dem Publikum die Möglichkeit geben, jedes der fünf Stücke – darunter vier Uraufführungen von Hannes Kerschbaumer, Hannes Sprenger, Judit Varga und Christian Wegscheider – von einem unterschiedlichen Sitzplatz aus zu erleben“. Mit Martin Lechleitner und Christia­n Wegscheider konnten zwei großartige Solisten gewonnen werden.

Klex Wolf verstarb im Dezember 2024.
© Kaufmann

Sammer: „Wir widmen das Konzert unserem Klex Wolf, ein toller Mensch, Musiker, Komponist und Kulturkämpfer, der so eng mit mir persönlich und mit InnStrumenti verbunden war. Sein Stück ,Bin da, ohne zu bleiben‘ nach einem Gedicht von Raoul Schrott steht dafür, dass er in seiner Musik weiterleben wird.“

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