Bis Anfang Juni

ÖBB-Strecke nach Wien erneut gesperrt: Was auf Bahnreisende zukommt

MIt dem 12. Mai finden auf der Weststrecke zwischen Wien und St.Pölten Reparaturarbeiten statt.
© ÖBB/Harald Eisenberger

Die Reparaturarbeiten auf der Weststrecke zwischen Wien und St. Pölten und im Lainzer Tunnel starten am Montag, dem 12. Mai. Für 25 Tage wird der Abschnitt gesperrt.

Nach der Flutkatastrophe vom September 2024 wird die “neue“ Westbahn strecke im Abschnitt Wien - St. Pölten mit Atzenbrugger und Lainzer Tunnel sowie Bahnhof Tullnerfeld erneut gesperrt. Reparaturarbeiten und der Rückbau von Provisorien stehen an. Der Verkehr läuft von Montag, dem 12. Mai bis 5. Juni wieder auf der "alten" Verbindung durch den Wienerwald. Die Fahrzeit in den bzw. aus dem Westen verlängert sich dadurch um etwa 30 Minuten.

Deshalb ist mit Einschränkungen im Fern- und Nahverkehr zu rechnen, jedoch wird ein Ersatzverkehr geboten. Die angepassten Fahrpläne findet man auf der Seite der ÖBB.

Was heißt das für die Passagiere?

Der Stopp im Bahnhof Tullnerfeld entfällt, daher wird der Fernverkehr über die alte Weststrecke umgeleitet.

Wer im Fernverkehr unterwegs ist, kann sich über eine annähernd gleiche Anzahl an Zugverbindungen freuen. Jedoch sollte man rund 30 Minuten mehr Fahrzeit zwischen Wien und St. Pölten in beide Richtungen einplanen.

Die Railjets der Weststrecke fahren großteils weiterhin direkt über Wien Hbf bis/ab Flughafen Wien. Auch mit der Bahn auf direktem Weg auf der Südstrecke von Graz Hbf zum Flughafen Wien zu kommen, ist nicht möglich. Ein Umstieg am Wiener Hbf ist dafür notwendig.

Auch der Nahverkehr westlich von Wien und innerhalb von Wien ist von den Reparaturarbeiten betroffen. Die Verbindungen werden teils neu geordnet. (TT.com)