40 Kinder machen mit

Gemeinsam Friede und Freude suchen: Inklusionsprojekt in Inzinger Reitstall

Bei der diesjährigen Aufführung sind insgesamt sieben Ponys mit dabei.
© Mayer-Sterzinger

Im Giasnhof in Inzing findet am Muttertag eine besondere Aufführung statt. An die 40 Kinder zeigen in der „Geschichte von Frieda und Freudis“ ihr Talent zur Schauspielerei und vor allem auch ihre Liebe zu Pferden.

Die Kostüme sind bereit, die Handlung steht, die Ponys sind die Abläufe mittlerweile gewöhnt. Zwischen 30 und 45 Kinder und Jugendliche machen beim dritten Inklusionsprojekt am Giasnhof in Inzing mit. Elisabeth Mayer-Sterzinger ist Sozialpädagogin und betreut als Reitpädagogin zahlreiche KlientInnen am Hof.

Jedes Kind bekommt im Inklusionsprojekt am Giasnhof eine Rolle.
© Mayer-Sterzinger

„Sie alle brauchen in irgendeiner Form Unterstützung, das Zusammensein mit Ponys in einer Reittherapie tut ihnen gut“, erklärt Mayer-Sterzinger. Und sie machen mit beim Inklusionsprojekt. Auch die Reitschülerinnen und Reitschüler von Mirjam und Laura Mayer sind beim Projekt mit Eifer dabei.

Alle Kinder machen mit, auch die Hobby Horses stehen bereit. Frisch gewaschen und gestriegelt.
© Mayer-Sterzinger

Geprobt wurde am neuen Stück „Die Geschichte von Frieda und Freudis“ schon seit Herbst 2024. Kostüme und Bühnenbild, das in der Reithalle am Giasnof aufgebaut wird, wurden selbst genäht bzw. gebaut. „Es ist sehr viel Arbeit“, erzählt Mayer-Sterzinger: „Und wirklich alle machen mit.“

Monatelang werden Kostüme gesucht, angepasst und genäht. Der Spaß für alle steht im Vordergrund.
© Mayer-Sterzinger

Sogar Geschichte und Choreografie wird von Mayer-Sterzinger erdacht. Nun bereits zum dritten Mal. Erst ging es um ein verschwundenes Einhorn, dann um einen traurigen Clown. Eines bleibt gleich: „Ein Thema wird in eine Geschichte verpackt“, sagt Mayer-Sterzinger: „Heuer geht um den Frieden in der Welt und wie man ihn finden könnte.“

Alle sind mit vollem Einsatz bei den Aufführungen dabei.
© Mayer-Sterzinger

Mit den Kindern zusammen wird die Handlung erarbeitet. Dass die Geschichte dann auch eine logische Abfolge hat und in sich funktioniert, wird von Schauspielerin Verena Schopper „überprüft“. „Sie schaut drüber und sagt uns, ob die Handlung stimmig ist“, erzählt Mayer-Sterzinger.

Bei der Aufführung mit dabei sind sieben Ponys. Auch sie müssen sich an alles Neue gewöhnen. Heuer sind etwa Streitwägen im Einsatz.

Doch hauptsächlich geht es um die Kinder. Beim Inklusionsprojekt ist für jedes Kind etwas dabei. „Und es muss auch nicht jedes Kind reiten“, sagt Mayer-Sterzinger. „Die Kinder können etwa auch ein Pferd spielen.“

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