Neubau der Rotkreuz-Rettungswache in Eben am Achensee gestartet
In den kommenden zwei Jahren entstehen an der Rotkreuzstraße moderne Räumlichkeiten, die die Einsatzfähigkeit und Infrastruktur des Roten Kreuzes langfristig sichern sollen.
Eben a. A. – Kürzlich erfolgte der offizielle Spatenstich für die neue Rotkreuz-Rettungswache in Eben am Achensee. Er markiert laut Bezirksstellenleiter Hans-Peter Thaler einen bedeutsamen Fortschritt für die Rettungsversorgung in der Region. Mit dabei waren zahlreiche Vertreter der beteiligten Institutionen anwesend. Dazu gehörten unter anderem Bürgermeister Martin Harb, Dietmar Härting und Reinhold Dellemann vom Tiroler Friedenswerk, Michael Unterwurzacher von der Firma Riederbau, Planer Stefan Tschurtschenthaler und Bezirksstellenleiter Hans-Peter Thaler vom Roten Kreuz.
Ortsstellenleiter Manuel Hechenblaickner betonte die Bedeutung des Neubaus: „Wir freuen uns sehr über den sichtbaren Startschuss für unsere neue Wache – sie ist ein notwendiger und zukunftsweisender Schritt für die Rettungsversorgung am Achensee.“
Gesicherte medizinische Versorgung während der Bauphase
Während der Bauarbeiten bleibt die medizinische Versorgung am Achensee gewährleistet. Das Ausweichquartier befindet sich oberhalb des Kirchenwirts an der Achensee Bundesstraße. Dort dient ein Zelt als Garage, und ein Containerdorf sorgt für Schlaf- und Aufenthaltsräume. Das Team der Ortsstelle ist rund um die Uhr im Einsatz.
Der Neubau entsteht am Standort des abgetragenen Bestandsgebäudes in der Rotkreuzstraße und wird von der Tiroler Friedenswerk Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft m.b.H. in Kooperation mit der Gemeinde Eben am Achensee errichtet. Funktionalität und Effizienz stehen im Vordergrund.
Wohnraum inklusive
Neben den Räumlichkeiten für das Rote Kreuz werden auch neue Mietwohnungen gebaut, um dem Wohnraumbedarf in der Region zu begegnen. Das Rote Kreuz wird die neue Wache ebenfalls als Mieter nutzen, was eine nachhaltige Lösung für alle Beteiligten darstellt.
Anton Rieder, Geschäftsführer der bauausführenden Firma Riederbau, äußerte sich erfreut über die Realisierung des Projekts: „Es erfüllt uns mit Stolz, ein Projekt als Generalunternehmen zu realisieren, das nicht nur leistbaren Wohnraum schafft, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur sozialen Infrastruktur leistet.“
Bezirksstellenleiter Hans-Peter Thaler unterstrich die Wichtigkeit des Neubaus: „Eine moderne, zeitgerechte Rettungswache ist kein Luxus, sondern ein Fundament für schnelle qualitative Hilfe. Der Neubau ist ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Mitarbeitenden.“
Laut Ortsstellenleiter Manuel Hechenblaickner hat sich das Rot-Kreuz-Team mittlerweile seit November schon gut im Ausweichquartier neben dem Kirchenwirt eingelebt. „Es ist zwar nur für ungefähr zwei Jahre auf Zeit, funktioniert aber reibungslos.“ Die Einsatzstelle ist weiterhin rund um die Uhr besetzt.
Kommentare