Mehrere zehntausend Euro Schaden: Autoverkäufer fällt im Bezirk Kufstein auf Betrüger rein
Im März bot ein Mann aus dem Bezirk Kufstein seinen Wagen online zum Verkauf an und geriet dabei in eine betrügerische Falle. Nun ermittelt die Polizei.
Kufstein – Immer öfter kommt es auch in Tirol zu Betrügereien, die sich über Online-Verkaufsplattformen abspielen. Ein weiterer solcher Vorfall wurde Dienstagfrüh publik. Wie die Polizei in einer Aussendung berichtet, entschied sich im März ein 56-jähriger Mann aus dem Bezirk Kufstein, seinen Wagen über eine Onlineplattform zum Verkauf anzubieten. Nach einigen Verhandlungen einigte er sich mit einem vermeintlichen Käufer auf einen hohen fünfstelligen Eurobetrag für den Pkw. Zwischen den beiden wurde zudem vereinbart, dass bei der Abholung des Fahrzeugs mehrere tausend Euro in bar gezahlt und der Restbetrag bei Unterzeichnung des Kaufvertrags überwiesen werden sollte.
Überweisung fand nie statt
Am 2. Mai erschienen beim 56-Jährigen dann zwei ihm unbekannte Männer, um das Auto abzuholen. Dabei zahlten diese jedoch weniger als ursprünglich vereinbart. Der Verkäufer erhielt daraufhin eine Überweisungsbestätigung über eine Online-Kommunikationsplattform, unterschrieb den Kaufvertrag und händigte den Wagen aus, in dem Vertrauen, dass der Restbetrag digital überwiesen würde. Als bis Montag keine Zahlung eingegangen war, wandte sich der Mann an die Polizei und erstattete Anzeige. Die Ermittlungen laufen. (TT.com)