Mitglied im „Club 5“

„Starkes Zeichen der Wertschätzung“: St. Anton wird zum Weltcup-Klassiker

Die Ski-Damen – im Bild Lindsey Vonn – gingen heuer in St. Anton bei Abfahrt und Super-G an den Start.
© APA/BARBARA GINDL

Im Rahmen des FIS-Kongresses, der derzeit stattfindet, wurde der Tiroler Weltcup-Ort in den renommierten „Club 5 – Ski Classics“ aufgenommen.

1988 wurde auf Initiative des Weltcup-Erfinders Serge Lang, der „Club 5 – Ski Classics“ gegründet – die Vereinigung der renommiertesten Weltcup-Orte im alpinen Skizirkus. Mit Val Gardena, Garmisch-Partenkirchen, Kitzbühel, Wengen und Val d’Isère fing es an, inzwischen sind es rund 20 Mitglieder. Jetzt gehört auch St. Anton am Arlberg zu dem erlesenen Kreis.

Im Rahmen des FIS-Kongresses, der derzeit im portugiesischen Vilamoura stattfindet, wurde der Tiroler Weltcup-Ort in den Club aufgenommen. „Das ist für uns eine große Ehre und auch ein starkes Zeichen der Wertschätzung gegenüber der Region und des Weltcup-Orts St. Anton am Arlberg“, sagt Peter Mall, OK-Chef der Arlberg Kandahar Rennen.

Wir wollen an den Erfolg von 2001 anknüpfen – organisatorisch wie emotional.
Peter Mall (OK-Chef der Arlberg Kandahar Rennen)

Ursprünglich gegründet, um durch gemeinsame Marketingstrategien die Finanzierung der Rennen zu verbessern, entwickelte sich der „Club 5“ zu einer fördernden Organisation für seine Mitglieder. „Unser Ziel ist es, die führenden Weltcup-Veranstalter enger zusammenzubringen, ihre Stimme innerhalb der FIS zu stärken und den alpinen Skisport mit Mut, Qualität und Weitblick weiterzuentwickeln“, erklärt Rainer Senone. Er ist Präsident des „Club 5“, Rennleiter beim Weltcup in Gröden und Mitglied des FIS-Sub-Committees für den Alpinen Weltcup.

St. Anton will Austragungsort der Ski-WM 2033 werden. Mit der Aufnahme in den Club erhofft sich der Ort auch Rückenwind für die Bewerbung. „Wir wollen an den Erfolg von 2001 anknüpfen – organisatorisch wie emotional. Unser Know-how aus über zwei Jahrzehnten Weltcup-Erfahrung auf der Karl-Schranz-Piste bildet die Basis für ein WM-Konzept am Puls der Zeit“, erklärt Peter Mall.

Drei österreichische Vertreter im „Club 5“

Mit St. Anton sind nun drei Weltcup-Regionen aus Österreich in der Vereinigung vertreten. Neben dem Gründungsmitglied Kitzbühel gehört seit 1998 auch Schladming dazu. Das sei „ein Beleg für unsere jahrzehntelange Kompetenz in der Weltcup-Organisation“, sagt Christian Scherer, Vorsitzender der Geschäftsführung und Generalsekretär des ÖSV. (TT)

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