Finanzprokuratur-Chef Peschorn mit Aufarbeitung der Signa-Pleite weiter unzufrieden
Der Chef der Finanzprokuratur Wolfgang Peschorn fordert gemeinsame Schritte der Masseverwalter.
Wien – Der Präsident der Finanzprokuratur, Wolfgang Peschorn, ist weiter unzufrieden mit der Aufarbeitung der Pleite rund um René Benko. „Ich sehe nach wie vor nicht, dass über die einzelnen Insolvenzverfahren von den Masseverwaltern die gemeinsamen Schritte unternommen werden, die notwendig sind, um nachvollziehen zu können, was Herr Benko mit seinen Helfern in den vergangenen Jahren gemacht hat“, kritisierte Peschorn in der Kleinen Zeitung (Samstag).
Nicht aufgeklärt werde zudem, zu welchen Vermögensverschiebungen, auch in Richtung der Stiftungen, es gekommen sei. „Es geht darum, den Sachverhalten nachzugehen, um diese rechtlich einordnen zu können“, so der sogenannte „Anwalt der Republik“. Einmal mehr sprach sich Peschorn zudem für ein Gelb-Rot-Kartensystem aus für Unternehmen, die keine Bilanz vorlegen. Vonseiten der Bundesregierung sei diesbezüglich „noch nichts in die Gänge gekommen“, stellte er fest. (APA)
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