Gerichtsprozess um P.Diddy

Zwischen Munition und Drogen: Diese neuen Details dürften Sean „Diddy“ Combs weiter belasten

„P. Diddy“ (r.) feierte früher mit Stars wie dem Rapper Jay-Z.
© imago/Rachid

Im Laufe des Gerichtsprozesses um Musiker Sean „Diddy“ Combs treten immer noch mehr Fakten ans Licht, die dem Angeklagten nicht in die Karten spielen dürften.

New York – Am Dienstag war der Agent Gerard Gannon zur Aussage geladen worden. Er leitete die Durchsuchung der Millionen-Villa des Angeklagten nach dessen Verhaftung. Nach seinen Angaben fanden Ermittler dort u.a. zwei volle Magazine und ein in Einzelteile zerlegtes AR-15-Gewehr, das häufig in Zusammenhang mit Amok-Läufen in den USA steht. Laut den Ermittlungen besaß Combs die Waffe unrechtmäßig, die Seriennummer an den Teilen war entfernt worden, wie die Bild-Zeitung berichtet.

Auch der ehemalige persönliche Assistent des Musikers, David James, berichtete vor Gericht von Waffen, so der Spiegel. Er setzte außerdem hinzu, dass Combs‘ Leben – zumindest in den Jahren, in denen er für ihn tätig gewesen war – von Drogen dominiert gewesen sei. Laut des Befragten habe der Angeklagte Opiate und Ecstasy konsumiert, letzteres einmal in Form des Gesichts von Ex-Präsident Barack Obama.

Combs muss sich vor Gericht wegen weit größerer Anklagen verantworten. In dem Prozess wird ihm unter anderem Handel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, Organisierte Kriminalität und Verschwörung zur Erpressung vorgeworfen. Ihm droht lebenslange Haft. (TT)

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