Nur eine Fahrspur

Ein Jahr Baustelle auf der Hallerstraße: ÖBB ersetzt alte Rauchmühlenbrücke

Die Rauchmühelbrücke über die Hallerstraße wird durch eine moderne Konstruktion ersetzt.
© ÖBB/ Schmölz

Die historische Rauchmühlenbrücke wird durch eine moderne Konstruktion ersetzt. Während der einjährigen Bauzeit kommt es zu Behinderungen für Autofahrer.

Innsbruck, Hall – Am Montag starten die Arbeiten an der Rauchmühlenbrücke in Innsbruck. Die alte Stahlbrücke über die Hallerstraße hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, bis Mai 2026 wird sie durch eine moderne Konstruktion ersetzt.

Hallerstraße teilweise gesperrt

Spüren wird das vor allem der Autoverkehr. Während der ganzen Bauzeit steht pro Richtung nur eine Fahrspur zur Verfügung. Auch die Höchstgeschwindigkeit wird an der Stelle reduziert.

Die Bahnstrecke muss im Jänner 2026 gesperrt werden – es wird dafür ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Radwegverbindung bleibt aufrecht.

Aufwändiger Bau

Laut ÖBB wird die neue Brücke – eine sogenannte „Walzträger in Beton“-Konstruktion – statt 50 Tonnen 1000 Tonnen wiegen. Das bedeutet vor allem für die Anrainer weniger Lärm – die Züge werden künftig ruhiger fahren.

Die neue Brücke wird in einem ersten Schritt direkt neben der alten vorgefertigt. Das nimmt ein halbes Jahr in Anspruch. Dann wird das bestehende Bauwerk abgerissen und die fertige Konstruktion verschoben. Während dieser Phase ist die Bahnstrecke zwischen Hall in Tirol und dem Hauptbahnhof Innsbruck gesperrt.

Jeder Stein wird nummeriert

Teile der Rauchmühlenbrüche stehen unter Denkmalschutz – dazu gehören die historischen Stützwerke. Für den Einbau der neuen Brücke müssen Teile der Mauern vorübergehend entfernt werden. Dazu wird jeder Stein nummeriert und dann an der exakt gleichen Stelle wieder eingebaut, heißt es.

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