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Sechs Tage, 60 Filme: Das IFFI feiert den internationalen Film

Das Leokino wird beim IFFI wieder zum Zentrum des internationalen Films. Das Festival hat sich längst zu einem Pflichttermin für Filmfans, die über den Tellerrand hinaussschauen wollen, entwickelt.
© IFFI/ Klinger

Vielfältige Filme, internationale Gäste und ein buntes Rahmenprogramm: Die 34. Auflage des IFFI findet wieder im Leokino und Cinematograph statt – heuer über Pfingsten, vom 4. bis 9. Juni, mit 60 Filmen aus aller Welt.

Filme, die neue Perspektiven eröffnen. Das IFFI #34 lädt ein, filmisch in unbekannte Lebenswelten einzutauchen: in die Tiefen der Minen Boliviens, in den Alltag ohne Strom in Kinshasa, in die absurde Arbeitswelt einer Fernsehjournalistin unter einem Propagandaregime oder in das Schulgeschehen eines Landes im Krieg. Die Filme führen das Publikum von Schrottplätzen bei Tbilisi über die Vulkanlandschaften der Kapverden zu einer illegalen Party in Teheran – bis hinein in einen Nachtclub in Kigali.

Festivalmotto 2025: „The past is now“. Unter dem Leitthema „The past is now“ widmet sich das Festival dem fortwährenden Einfluss vergangener Erzählungen, Handlungen und Ereignisse auf Gegenwart und Zukunft. In einer Welt, in der sich Vergangenheit und Gegenwart ständig überlagern, treten historische Dokumente – archiviert oder erinnert – in einen neuen Dialog. Sie werden neu betrachtet, geordnet und erforscht. Viele Festivalfilme untersuchen dieses Spannungsverhältnis und fragen, wie sich aus der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit Zukunft gestalten lässt – so etwa Mes fantômes arméniens (2025) von Tamara Stepanyan, der persönliche Erinnerungen mit Archivmaterial und armenischer Filmgeschichte verwebt.

Das Festival widmet sich heuer unter dem Motto „The past is now“ dem Einfluss vergangener Erzählungen, Handlungen und Ereignisse auf Gegenwart und Zukunft.

© IFFI

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Die Retrospektive, kuratiert mit dem angolanischen Regisseur Fradique, setzt auf Musik als erzählerische Kraft. Die gezeigten Werke entlarven historische Ungerechtigkeiten, entwerfen Gegennarrative und erzählen Geschichte(n) neu.

Ein weiterer Programmhöhepunkt ist die Werkschau des bolivianischen Regisseurs Kiro Russo, dessen Filme historische, soziale und mythische Ebenen miteinander verknüpfen. Russo präsentiert zudem drei einflussreiche Werke anderer Regisseure – darunter Goodbye, Dragon Inn von Tsai Ming-liang und Mulholland Drive von David Lynch.

Das 34. IFFI auf einen Blick

Wann? 4. bis 9. Juni 2025

Wo? Leokino & Cinematograph, Innsbruck

Tickets & Festivalpässe: An der Kinokassa oder online unter www.leokino.at

Wie viele Filme? 60 Filme aus rund 30 Ländern

Besondere Programmpunkte:

– Festivalmotto: The past is now

– Retrospektive: This Is Not a Musical Retrospective, kuratiert von Fradique und Anna Ladinig

– Werkschau von Kiro Russo (Bolivien)

– Publikumsgespräche mit internationalen Filmschaffenden

– Kostenloses Rahmenprogramm mit Musik, Gesprächen und Party

Alle Filme in Originalfassung mit englischen oder deutschen Untertiteln

Weitere Informationen: www.iffi.at