Inklusives Projekt: „Bunter Lebenshilfe Wald“ wächst bei Telfs
In einem Waldstück bei Moritzen, nahe Telfs, fand kürzlich eine Baumpflanz-Aktion im Rahmen des Projekts „Bunter Lebenshilfe Wald“ statt. An einem Vormittag wurden widerstandsfähige Bäume gepflanzt, um den Wald zu bereichern und ein inklusives Gemeinschaftserlebnis zu schaffen.
Die Aufforstungsarbeiten wurden in einem gut zugänglichen Waldstück nahe der Moritzenkirche durchgeführt. Reinhard Weiß, Leiter der Forst- und Waldaufsicht der Marktgemeinde Telfs, begrüßte zusammen mit Laurin Kowalik und Bezirksförster Stefan Abentung die motivierten TeilnehmerInnen. Weiß erklärte: „Jeder darf sich sein Bäumchen selbst aussuchen. Ihr habt die Wahl zwischen Mehlbeere, Blumenesche, Birke, Vogelbeere und Buche.“ Besonders die Buche, oft als „Mutter des Waldes“ bezeichnet, beeindruckte mit ihren über 200.000 Blättern, die im Herbst abfallen und nährstoffreichen Humus bilden.
Begeisterte Teilnehmer
Das inklusive Team aus KlientInnen, BetreuerInnen und Forstspezialisten arbeitete mit großem Engagement. Sie gruben Löcher, pflanzten die jungen Bäume, stützten sie mit Pfosten und schützten sie vor Wildverbiss. Jeder Baum erhielt ein Namensschild. Die TeilnehmerInnen waren begeistert, den „Bunten Lebenshilfe Wald“ wachsen zu lassen.
Nach der anstrengenden Arbeit wurden die HelferInnen mit einer kleinen Jause bei der Moritzenkirche belohnt. Stolz präsentierten die KlientInnen ihre Leistungen und genossen das gemeinsame Erlebnis. (TT)