Im Jahr der Isel: Ausstellung lädt zur Entdeckungsreise auf dem Gletscherfluss
Mit einer Doppel-Ausstellung feiert der Nationalpark Hohe Tauern Osttirols den Herzensfluss der Osttiroler. Hannelore Nenning zeigt Bilder, dazu gibt es Info-Tafeln.
Matrei i. O. – Der Landesumweltanwalt von Tirol hat 2025 zum „Jahr der Isel“ erklärt. Osttirols gewaltiger Gletscherfluss steht wie kein anderes Gewässer für unberührte Natur, weitgehend intakte Landschaft und Leben spendendes, klares Wasser. Immer wieder geriet die Isel ins Visier von Kraftwerksbetreibern, bisher mit wenig Erfolg. Der Nationalpark Hohe Tauern widmet dem Herzensfluss der Osttiroler nun eine Doppel-Ausstellung.
Im Teil „Die Isel – Osttirols mächtiger Gletscherfluss“ geht es um naturkundliche, sportliche oder flussbauliche Besonderheiten. Dabei wird der Tourismus mit dem Iseltrail genauso thematisiert wie Aufweitungen oder Ausschotterungsbecken am Flusslauf. Teil zwei spricht das Gefühl an. Hannelore Nennings „Isel – Aquarelle und Radierungen“ zeigt die unfassbare Schönheit des Flusses, vom Ursprung am Umbalkees über die Umbalfälle bis zur Mündung in Lienz.
„Wenn man Natur mit Kunst und Kultur verbindet, erreicht man damit noch mehr Menschen“, sagt Landesrat René Zumtobel bei der Eröffnung vor dem Nationalpark-Haus in Matrei. Lena Oberdorfer von der Tiroler Umweltanwaltschaft spricht von der Anziehungskraft des rauschenden, klaren Wassers. „Die Isel lässt niemanden kalt.“ Über Künstlerin Hannelore Nenning sagt Laudatorin Christine Brugger: „Sie ist auch Umweltaktivistin und verknüpft ihre Kunst mit einer ökologische Botschaft.“
Die Doppel-Ausstellung im Nationalpark-Haus in Matrei ist ab sofort geöffnet. Weitere Programmpunkte für 2025 finden sich auf www.die-isel.at. Diese Website ist ein Raum für alle, die sich für die Isel und ihren achtsamen Erhalt einsetzen – betreut von der Tiroler Umweltanwaltschaft.
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