Mehrheit, aber heftige Kritik

Transparenzregeln sorgten im Innsbrucker Gemeinderat für heiße Debatte

FPÖ, KPÖ und Liste Fritz stimmten am Ende gegen die „Transparenz- und Rechenschaftspflichten“ in der vorgelegten Form – und auch von anderen Oppositíonslisten hagelte es harsche Kritik.
© Michael Domanig

Der Innsbrucker Gemeinderat hat am Donnerstag eine neue Rechenschaftspflicht für die Verwendung der städtischen Parteienförderung beschlossen – laut Dreierkoalition nur „ein erster Schritt“. Weite Teile der Opposition bezweifeln jedoch, dass die neue Regelung in der Praxis viel bringt. Viel dringlicher seien Compliance-Regeln für die Stadtpolitik.