Hundertstelkrimi im Qualifying

Verstappen schnappte McLaren in Silverstone die Pole Position weg

Fuhr der Konkurrenz davon: Max Verstappen.
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Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat seinen Red Bull in Silverstone etwas überraschend auf die Pole Position gestellt. Der Niederländer fuhr am Samstag in 1:24,892 Minuten die Bestzeit, er war eine Zehntelsekunde schneller als WM-Leader Oscar Piastri im McLaren. Der erste Brite folgte auf Rang drei, Lando Norris war im zweiten McLaren 0,118 Sekunden über der Bestzeit. Silverstone-Rekordsieger Lewis Hamilton war im Ferrari hinter Mercedes-Pilot George Russell Fünfter.

Bei wechselhaften Verhältnissen mit leichtem Regen und böigem Wind schaffte Verstappen seine 44. Karriere-Pole-Position. „Es war schwierig da draußen mit dem Wind, alles hat sich ein bisschen gedreht, und hier mit diesen Autos ist es extrem empfindlich“, sagte der Vierfach-Champion. Den Preis für die Pole Position bekam er von Fußball-Trainer Jose Mourinho überreicht. „Wir sind auf den Geraden recht schnell, wir müssen abwarten, was morgen passiert, aber ich bin glücklich – es ist ein großer Schub für das Team.“

Red-Bull-Berater Helmut Marko zeigte sich ebenfalls zufrieden. „Wir haben schon am Freitag gesehen, wenn wir das Untersteuern wegkriegen, sind wir vorne dabei. Sukzessive ist die Balance besser geworden“, sagte der Steirer. „Der Longrun von Max war der schnellste am Freitag“, fügte er hinzu. Zudem solle es noch etwas kühler werden, was Red Bull entgegenkommen sollte.

Piastri: „Letzte Runde ein bisschen chaotisch“

„Es kann morgen ein spannendes Rennen werden. Es war sehr ausgeglichen zwischen uns, Max, den Ferrari und George, der auch dabei war“, meinte Piastri, der im letzten Qualifying-Segment lange geführt hatte. „Die erste Runde war mega, um ehrlich zu sein. Die letzte Runde war ein bisschen chaotisch.“ (APA, TT.com)