Hitzewelle mit Rekordwerten

Westeuropa erlebte wärmsten Juni seit Aufzeichnungsbeginn

In mehreren Ländern stiegen die Temperaturen mehrfach über 40 Grad Celsius.
© TIZIANA FABI

Weltweit drittwärmster Juni seit Beginn der Messungen und der 30. Juni einer der heißesten Sommertage jemals in Europa.

Paris, Wien – Der vergangene Monat war nach Angaben des EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der heißeste Juni in Westeuropa seit Beginn der Messungen. Weltweit war der Juni 2025 demnach der drittwärmste Juni, knapp hinter dem Juni 2024 und beinahe so heiß wie der Juni 2023. Damit wurden bereits das dritte Jahr in Folge Rekord-Durchschnittstemperaturen gemessen. In Europa, das sich doppelt so schnell erwärmt wie der weltweite Durchschnitt, wurden besonders „extreme“ Temperaturen gemessen.

Der Juni sei geprägt gewesen von zwei aufeinanderfolgenden „außergewöhnlichen“ Hitzewellen – vom 17. bis zum 22. Juni und ab dem 30. Juni – erklärte Samantha Burgess, Klimatologin bei Copernicus. Sie rechnet damit, dass derartige Hitzewellen „häufiger und intensiver auftreten und immer mehr Menschen in Europa betreffen“.

In mehreren Ländern stiegen die Temperaturen mehrfach über 40 Grad Celsius, in Spanien und Portugal erreichten sie sogar 46 Grad. Der 30. Juni war laut Copernicus „einer der heißesten Sommertage, die jemals auf dem Kontinent gemessen wurden“. (APA/AFP)

Mehr dazu:

undefined

Jüngste Hitzewelle

2300 hitzebedingte Todesfälle: Deutlich mehr Tote durch Klimawandel