Unternehmer vernetzen sich

Speeddating: Netzwerken über die Grenzen Tirols hinaus

Über 100 Unternehmen waren beim beim Business-Speeddating „InnoConnect“ in Kitzbühel mit dabei.
© O&K Kommunikation

Mehr als 100 Unternehmer:innen aus Bayern und Tirol folgten der Einladung zum länder- und branchenübergreifenden Business-Speeddating „InnoConnect“. Als Austragungsort wurde das Schloss Kaps in Kitzbühel gewählt.

Kitzbühel – Unter dem Motto „Business trifft Business“ konnten die Teilnehmer bereits im Vorfeld bis zu fünf Wunsch-Gesprächspartner:innen angeben. Daraus resultierten über 400 gezielt geplante Gespräche, die in kompakten 15-minütigen Speeddating-Runden stattfanden. Die UnternehmerInnen nutzten die Gelegenheit zum Kennenlernen, Ideenaustausch und zur Anbahnung möglicher Kooperationen. Den inhaltlichen Auftakt bildete ein Vortrag von Digital-Experte, Autor und Keynote-Speaker Josef Willkommer zum Thema: „Zukunft der KI – was kommt nach ChatGPT?“

Starkes Signal gesetzt

„Dieses Format bringt in kürzester Zeit genau jene Menschen zusammen, die sich sonst nie begegnen würden“, resümieren Sonja Altenburger, Obfrau der Wirtschaftskammer Kufstein, und Patrick Schönauer von der Wirtschaftskammer Kitzbühel. „Für unsere regionalen Betriebe ist das eine große Chance – mit wenig Aufwand, aber viel Wirkung.“ Auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März zeigte sich beeindruckt: „Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung bleibt der persönliche Kontakt durch nichts zu ersetzen. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass Innovation und Zusammenarbeit keine Grenzen kennen.“

Barbara Schwaighofer, Präsidentin der EUREGIO Inntal, betonte: „Das große Interesse und die Vielfalt der vertretenen Branchen machen deutlich, wie wichtig der persönliche Austausch über Ländergrenzen hinweg ist. Eine Evaluation aus dem Jahr 2023 zeigte, dass das Format bereits innerhalb kurzer Zeit Umsätze im niedrigen sechsstelligen Bereich generierte. Die hohe Zufriedenheit der Teilnehmenden spricht für eine Fortsetzung“.

Stimmen aus der Praxis

Mit dem positiven Feedback der TeilnehmerInnen spricht alles für eine Weiterführung der Veranstaltung. So meint Florian Kiefer, Unternehmer aus Ottobrunn: „Ich suche Kooperationspartner aus Österreich, habe spannende Unternehmer kennengelernt und lasse mich überraschen.“ Auch Heidi Stöckl, Unternehmerin aus Ellmau, zeigte sich zufrieden: „Ich habe interessante Unternehmerinnen und Unternehmer kennengelernt und freue mich auf gute weitere Gespräche.“

Ausblick: „InnoConnect“ 2026 in Bayern

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Kitzbühel wird die Veranstaltungsreihe 2026 in Bayern fortgesetzt. Die Suche nach einer passenden Location läuft bereits – wieder grenzüberschreitend.